Alsfeld (ml). Über 60 Veranstaltungen werden bei den 1. Alsfelder Kulturtagen vom 28. Mai bis zum 13. Juni auf dem Programm stehen. Eine breite Palette kultureller Angebote bieten Abwechslung und Unterhaltung für etliche Zielgruppen, wie Axel Haltenhof Vorsitzender des Vereins »Alsfelder Kulturtage« bei einer Pressekonferenz am Mittwoch mitteilte.
Stellen das neue Logo zu den Alsfelder Kulturtagen vor (von links): Walter Windisch-Laube, Wolfgang Schmidt, Jürgen Litzka und Axel Haltenhof. (Foto: ml)
Bei dieser Zwischenbilanz ging es nicht nur um die Höhepunkte der 17-tägigen Veranstaltung, es wurde auch das neue Logo des Alsfelder Kulturtage vorgestellt. Ein kreatives Logo, das Freiraum für Interpretationen lasse, so Jürgen Litzka, der das Logo entwarf. Die Farben sollen jedoch keine Hinweise auf die politische Situation sein.
Die Abkürzung AKT für Alsfelder Kulturtage in den Farben rot, gelb und grün, dazu das Rathaus, seien aus einem Pinselstrich entstanden. Und auch dem Verein gefällt das Logo, wie Haltenhof erklärte. Damit könne man sich identifizieren, und auch die beteiligten Vereine und Institutionen würden das Logo für ihre Veranstaltungen nutzen. Man stehe derzeit mit über 200 Personen und Institutionen in Kontakt, um die 66 Veranstaltungen zu realisieren. Ob man damit ein Überangebot habe, sei auch im Verein diskutiert worden. Jedoch habe man mit dieser Menge an Veranstaltungen das Ziel erreicht, »Kultur als buntes Mosaik darzustellen«, so Haltenhof.
Über 60 Veranstaltungen in 17 Tagen bieten dabei ein breites Spektrum an Kultur. Vom Schachturnier über Musik in allen Facetten bis hin zu Vorträgen reicht das Angebot der Kulturtage. Eröffnet werden sie am Freitag, dem 28. Mai, nachmittags auf dem Marktplatz. Neben dem Schirmherrn Bürgermeister Ralf A. Becker werden die Angenröder »Stejklepper«, die »Ratssänger«, der Posaunenchor sowie das Blasorchester der Geschwister-Scholl-Schule auf der Bühne spielen. Höhepunkte des 17-tägigen Programms, so Haltenhof, seien unter anderem das Händel-Oratorium Saul am 30. Mai, das vom Alsfelder Singkreis und dem Kammerorchester dargeboten wird. Das Musical »Hair« (5. Juni), Kabarettist Thomas Freitag (2. Juni) sowie das Kunstprojekt »Christusfiguren« von Professor Manfred Stumpf werden weitere kulturelle Leckerbissen des Veranstaltungsreigens sein. Außerdem seien auch weitere prominente Alsfelder beteiligt. Neben dem Fotografen Gerd Ludwig wird der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Professor Peter Gruss einen Vortrag halten.
Damit werde man Alsfeld wieder in einem neuen, positiveren Licht leuchten lassen. Man habe »ein Programm für alle« geschaffen, mit dem man etliche Zielgruppen anspreche. Es seien zwar noch einige weitere Programmpunkte in Planung, aber man gehe davon aus, dass man am Ende bei rund 65 Veranstaltungen liegen werde. Ausstellungen, Lyrik-Meile, Simultanlesungen, Mundart, Jazz, klassische Musik, Theater, ein Klangkonzert in der Walpurgiskirche und viele weitere Veranstaltungen erwarten die hoffentlich zahlreichen Besucher. Mit eingebunden seien auch die Schulen, die mit Improtheater, Schulfesten und anderen Veranstaltungen an den Kulturtagen teilnehmen.
Das Programm hebe sich in einigen Punkten vom benachbarten Hessentag in Stadtallendorf ab, und man sei daher keine Konkurrenzveranstaltung. Aber man habe die entstandene Lücke sinnvoll und kulturell gefüllt. Ein großes Dankeschön gelte auch allen Kulturtreibenden und Sponsoren, wie die Vorstandsmitglieder Walter Windisch-Laube und Wolfgang Schmidt betonten. Und auch der Verein habe seit seiner Gründung vor acht Monaten einen wahren »Kraft-Akt« geleistet. Planerische, organisatorische, logistische und kommunikative Aktivitäten würden ohne weiteres die Stelle eines hauptamtlichen Kulturbeauftragten ausfüllen. Das komplette Programm und weitere Informationen zu den Kulturtagen finden Interessierte im Internet unter www.alsfelder-kulturtage.de.