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Ansprechpartner für Familienhilfe ist jetzt vor Ort

Artikel vom 30.12.2009 - 10.00 Uhr

Ansprechpartner für Familienhilfe ist jetzt vor Ort

Alsfeld (pm). Gemeinsam mit 30 Vertretern aus Politik und Verwaltung, von Jugendhilfeträgern und -Einrichtungen sowie der Diakonie und Mitarbeitenden weihte das Oikos-Sozialzentrum des St. Elisabeth-Vereins kürzlich sein Regionalbüro in Alsfeld ein. Acht Mitarbeiter sind nun vor Ort im Vogelsbergkreis für die Belange in der Jugend- und Familienhilfe tätig und ansprechbar.
Gemeinsam mit Bürgermeister Ralf Becker (links) und Michael Facius vom Jugendamt Vogelsbergkreis (rechts) freuen sich Koordinato
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Gemeinsam mit Bürgermeister Ralf Becker (links) und Michael Facius vom Jugendamt Vogelsbergkreis (rechts) freuen sich Koordinatorin Andrea Arnold (von links), Geschäftsbereichsleiterin Petra Lauer (beide Oikos-Sozialzentrum) und Hans-Werner Künkel von der Geschäftsleitung des St. Elisabeth-Vereines. (Foto: pm)
Sie sind nicht wie bislang von Schwalmstadt aus am Werk: Untergebracht ist die Einrichtung jetzt am Ringofen in den Gebäuden der ehemaligen Bundesgrenzschutz-Kaserne.

Für Petra Lauer, Geschäftsbereichsleiterin des Oikos-Sozialzentrums Schwalm-Eder-Süd mit seiner Zentrale in Ziegenhain ist das Regionalbüro in Alsfeld nicht nur aufgrund der nun bestehenden Arbeits- und Ansprechmöglichkeit vor Ort von großer Bedeutung, sondern auch eine Herzensangelegenheit, wie sie in ihrer Einweihungsrede anmerkte. Vor 26 Jahren hat es die Vogelsbergerin von Alsfeld in die Schwalm verschlagen. »Jetzt komme ich in meine alte Heimat zurück.« Die Geschäftsbereichsleiterin betonte, dass die bisherige kontinuierliche und zuverlässige Zusammenarbeit von Ziegenhain aus mit Jugendamt, Diakonischem Werk sowie der Stadt Alsfeld durch die örtliche Nähe nun erheblich erleichtert werde, und die Mitarbeiter ihren Kunden vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung stünden. Auch die kooperative Zusammenarbeit mit anderen Jugend- und Familienhilfeeinrichtungen fände nun durch die kurzen Wege noch bessere Voraussetzungen.

Stellvertretend für die geleistete Arbeit der Mitarbeiter beim Aufbau des Oikos-Regionalbüros in Alsfeld bedankte sich die Geschäftsbereichsleiterin bei Andrea Arnold, Koordinatorin der Sozialpädagogischen Familienhilfe in der Region Vogelsbergkreis.

Die Einweihungsfeier in familiärer Atmosphäre und den Gesprächsmöglichkeiten für die Gäste aus den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern machte deutlich, dass Oikos seinem Namen gerecht wird: Der Begriff kommt aus dem Griechischen, bedeutet »das Haus« und weckt noch viele weitere Assoziationen wie Wohnung, Familie, Wohnort oder Heimat.

Hintergrundinformationen: Das Oikos-Sozialzentrum ist eine regionale, sozial-diakonische Einrichtung des St. Elisabeth-Vereins Marburg. In der Geschäftstelle in Schwalmstadt-Ziegenhain befindet sich das Psychosoziale Zentrum mit den Bausteinen Betreutes Wohnen für chronisch psychisch Kranke Menschen, Tagesstätte sowie Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle. Bei der Jugend- und Familienhilfe leistet Oikos Unterstützung für Familien mit Erziehungsproblemen und bietet Betreutes Wohnen für junge Erwachsene an. Die Sozialpädagogische Familienhilfe richtet sich an Alleinerziehende, Paare oder Lebensgemeinschaften mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern, die sich in schwierigen oder krisenhaften Lebenslagen befinden. Ein Schwerpunkt ist die Begleitung von Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil. Das Regionalbüro Alsfeld firmiert als Oikos-Sozialzentrum Jugend- und Familienhilfe, Am Ringofen 17, Tel. 0 66 31/80 16 27.

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