DRK-Wasserwacht erreicht in Regensburg vordere Plätze
Alsfeld (ng). Absolute Stille, totale Konzentration, ein langer Piff ertönt, die Worte »Auf die Plätze!« durchschneiden die Ruhe im Wettkampfbad. Darauf ein kurzer, schneller Pfiff und die besten Rettungsschwimmer Deutschlands starteten die 33. deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen der DRK-Wasserwacht.
Gruppenbild mit der Junioren-Mannschaft, die den 6. Platz (3. Platz im Teilbereich SAN) erreichte, und der gemischten Mannschaft, die den 7. Platz (4. Platz Teilbereich SAN) schaffte. (Foto: ng)
So geschehen kürzlich an einem Maiwochendende in Regensburg. Unter ihnen waren auch zwei Mannschaften der Wasserwacht des DRK-Kreisverbandes Alsfeld, die Junioren-Mannschaft mit Sina Urban, Theresa Köhl, Selina Grein, Benjamin Hübl und Dennis Müller sowie die gemischte Mannschaft mit Elisabeth Schmiermund, Sina Momberger, Anna Grün, Sören Krämer, Sven Urban und Bastian Georg. Sie traten für den DRK-Landesverband Hessen an. Ziel des Wettbewerbes war es, den Rettungsschwimm-Gedanken im DRK sowie in der Öffentlichkeit und die Zusammenarbeit der Wasserwachtmitglieder zu vertiefen.
Er sollte den Leistungsstand der beteiligten Landesverbände vergleichen und zu neuen Leistungen anspornen. Dazu mussten die beteiligten Mannschaften besonders zwei Herausforderungen meistern.
Sie mussten ihr schwimmerisches Können, den Umgang mit Rettungsmitteln, Abschleppgriffe, Tauchen und Kleiderschwimmen unter Beweis stellen und in einem Parcours mit acht SAN-Stationen die unterschiedlichsten Notfallsituationen wie Herzinfarkt, Schock, Brüche, Stichwunden, Wirbelsäulenverletzungen, Verkehrs- und Arbeitsunfälle bewältigen. Auf Grund langer Vorbereitung und intensiven Trainings schaffte die Junioren-Mannschaft den 6. Platz (3. Platz im Teilbereich SAN) und die gemischte Mannschaft den 7. Platz (4. Platz im Teilbereich SAN) in ihrer jeweiligen Wertungsklasse und setzte sich somit gegen 13 beziehungsweise zwölf der 19 DRK-Landesverbände durch.