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Eine unverzichtbare Säule der Pfarrgemeinde

Artikel vom 10.05.2010 - 09.00 Uhr

Eine unverzichtbare Säule der Pfarrgemeinde

Alsfeld (ml). »Hier trifft man auf gelebte Herzlichkeit«, sagte Stadtrat Hans-Ulrich Merle bei der Feierstunde zum 50-Jährigen Jubiläum der Kolpingfamilie Alsfeld. Im Pfarrzentrum der Christ-König-Kirche gab es am Samstag neben vielen Gratulanten auch Ehrungen langjähriger Mitglieder und Neuaufnahmen.
Diözesanpräses Harald Röper (links) sowie Pfarrer Jerzy Dmytruk (rechts) und der Vorsitzende Joachim Schlitt mit den Geehrten fü
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Diözesanpräses Harald Röper (links) sowie Pfarrer Jerzy Dmytruk (rechts) und der Vorsitzende Joachim Schlitt mit den Geehrten für 25 Jahre Mitgliedschaft.
Neben der Feierstunde am Samstag stand das gesamte Wochenende im Zeichen der Kolpingfamilie. Nach einer Kabarett-Veranstaltung am Freitag folgte am Samstag die Diözesanversammlung in der Hessenhalle, ehe am späten Nachmittag die Festveranstaltung folgte. Abgerundet wurden die Feierlichkeiten mit der Einweihung der Kolpingstraße in Alsfeld.

Im Anschluss an einen Festgottesdienst mit Diözesanpräses Harald Röper und einem kleinen Imbiss begrüßte am Samstag der Vorsitzende der Kolpingfamilie Alsfeld Joachim Schlitt die Gäste. Den Reigen der Gratulanten eröffnete dann Karl Blösl, der der erste Vorsitzende der Alsfelder Kolpingfamilie von 1960 bis 1964 war. Die Gründung sei damals ein erhebendes Gefühl gewesen. Er sprach sein Kompliment aus, dass es in Alsfeld gelungen sei, die Familie so zu vergrößern, dass »die Mitgliederzahl 100 zum greifen nah« sei.

Auch Hans Wagner von der Kolpingfamilie Mörlenbach, dem Patenverein der Alsfelder Familie gratulierte zum Jubiläum und attestierte, dass »das Patenkind gut gewachsen und aufgeblüht ist«. Der Diözesanvorsitzende Toni Brunold betonte in seinen Grußworten, wie wichtig Begegnung, Freundschaft und Zusammenhalt seien. Genau diese Dinge machen Kolping aus, so Brunold. 50 Jahre habe die Kolpingfamilie ihren Finger immer am Puls der Zeit gehabt und Gemeinschaftserlebnis praktiziert. Auch in einer friedlosen und immer vernetzteren Welt habe man familiäre Bereiche gestärkt und Lebendigkeit gepflegt. Dass auch die Ökumene in der Kolpingfamilie kein Fremd- sondern ein Hauptwort sei, betonte anschließend der Vorsitzende der evangelischen Kirchengemeinde Pfarrer Peter Remy. Die Ökumene wachse dort, wo sich Menschen in den Dienst der Liebe stellen, so wie es Adolph Kolping getan habe. Er habe die ökumenische Weite christlichen Glaubens gelebt, so Remy. Was dem Einzelnen schwerfalle gelinge umso leichter, wenn gemeinsame Kräfte zusammenwirken.

Michael Krummeich, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates lobte die Arbeit der Kolpingfamilie, bei der der Mensch im Mittelpunkt stehe, unabhängig von Hautfarbe, Konfession, Geschlecht oder Einkommen. Im Einklang von Reden und Handeln habe man ein lebendiges Zeugnis für die frohe Botschaft abgelegt. Die Kolpingfamilie Alsfeld sei eine unverzichtbare Säule der Pfarrgemeinde Christ-König, so Krummeich. Sie zeigen sich solidarisch mit Menschen in Not, helfen unbürokratisch, vermitteln Werte und zeigen Rückgrat. Die letzten Gratulanten waren dann der Vorsitzende des Bezirks Oberhessen Nord FrankWillmann und Therese Diel, Bezirksvorsitzende Oberhessen-Süd.

Darauf folgten die Ehrungen, die von Schlitt, Brunold, Röper und dem Präses Pfarrer Jerzy Dmytruk vorgenommen wurden. Für 50 Jahre wurden die Gründungsmitglieder Karl Werner, Karl Fey, Heinz Pötz, Josef Klar, Horst Simon, Erhard Marek, Ewald Nolte, Karl Pafla, Hubert Pavel, Karl Eckl, Herbert Fraß und Karl Blösl geehrt. Erna Eichler, Margarete Kühnl, Brigitte Dunkelberg und Doris Frey wurden für ihre 25-Jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Darüber hinaus konnte Schlitt auch fünf neue Mitglieder bei der Alsfelder Kolpingfamilie begrüßen. Norbert Fautsch sowie Manfred und Ute Krummeich und ihre Söhne Joshua und Samuel. Zum Abschluss der Feierstunde dankte Aegidius Kluth im Namen des Vorstandes auch dem Vorsitzenden Joachim Schlitt und seiner Frau Dagmar für die geleistete Arbeit und das Engagement für die Kolpingfamilie.

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Artikel vom 10.05.2010 - 09.00 Uhr
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