Eintracht-Fans gingen auf Tuchfühlung mit »Attila«
Alsfeld (ml). »Mit Tradition in die Zukunft«. Unter dieses Motto stellte der Eintracht Frankfurt-Fanclub EFC Vogelsbergadler seine Feierlichkeiten anlässlich des 25-jährigen Bestehens. Auf dem ehemaligen BGS-Gelände veranstalteten die »Vogelsbergadler« einen Tag der offenen Tür mit abwechslunsgreichem Programm.
Imposant: Eintracht-Wappentier »Attila« machte den heimischen Fans seine Aufwartung. (ml)
Dazu konnten sie auch einen ganz besonderen Gast begrüßen. Das Maskottchen der Eintracht, der Steinadler »Attila«, und Falkner Norbert Lawitschka statteten den zahlreichen Fans einen Besuch ab. So herrschte große Spannung bei den kleinen und großen Fans, die fieberhaft auf die Ankunft des Maskottchens warteten. Als es soweit war, drängten sie sich um den gefiederten Ehrengast.
Mit einer Spannweite von 1,90 Meter und einem Gewicht von vier Kilo thronte das Steinadler-Männchen »Attila« auf dem Handschuh seines Falkners. Lawitschka erzählte den Fans einiges über den Adler und wie er zur Eintracht kam. Die Fans konnten dann auch auf Tuchfühlung mit dem Greifvogel gehen.
Außer der Präsentation des Wappentieres der Eintracht hatten die Vogelsbergadler auch noch Spiele im Angebot. Neben Kinderschminken und Torwandschießen gab es noch ein Wettnageln und Zielspritzen mit einem Wasserschlauch. Bei einer Verlosung gab es zudem zwei mal zwei Eintrittskarten für ein Spiel der Eintracht zu gewinnen. Für Essen und Trinken wurde ebenfalls bestens gesorgt. Die Getränke wurden sogar in Original-Stadionbechern aus der Commerzbank- arena ausgeschenkt.
Die Vogelsbergadler blickten an diesem Tag auch auf die Geschichte des Fanclubs zurück, der am 12. Oktober 1984 von 28 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen worden war. Höhepunkte waren neben zahlreichen Bundesligaspielen besonders die Fahrt zum DFB-Pokalfinale 1988 in Berlin, wo die Eintracht das Endspiel gegen Bochum gewann. Darüber hinaus unternahmen die Adler Fahrten zu Europapokalspielen gegen Juventus Turin, SSC Neapel oder auch Bröndby Kopenhagen.
Auch wenn die Eintracht immer wieder für sportliche Achterbahnfahrten sorgte durch Auf- und Abstiege, Skandale und einen »Fast-Bankrott«, blieben ihr die Fans immer treu. Selbst der Austritt einiger Vorstandsmitglieder im Dezember 2007, die einen eigenen Fanclub gründeten, konnte nichts daran ändern, dass die Mitgliederzahl ständig steigt. So zählt der Fanclub heute 131 Mitglieder, die auch in der kommenden Saison wieder zu ihrer Mannschaft stehen werden.