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Information und Austausch für pflegende Angehörige

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Artikel vom 15.03.2013 - 16.26 Uhr

Information und Austausch für pflegende Angehörige

Alsfeld (aaz). Eine Premiere wird der »Tag der Pflegenden Angehörigen« am 20. April in Alsfeld sein, dazu lädt das »Netzwerk Pflegebegleitung« ins Kulturhaus des Rambachhauses Alsfeld ein.

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Kathi und Peter Rahm stellten das Konzept für den Tag der pflegenden Angehörigen vor.
Zu dem Informationsaustausch mit professionellen und ehrenamtlichen Kräften sind pflegende Angehörige eingeladen, wie Kathi und Peter Rahm in einem Pressegespräch erläuterten. Menschen, die zu Hause Eltern oder andere Familienmitglieder betreuen, sollen erfahren, wie man mit Hilfe der Dienste und Nachbarschaftshilfen leichter Pflege leisten kann. Zudem will das Netzwerk der Öffentlichkeit zeigen, welche Leistungen die Angehörigen vollbringen.

Mit dem »Tag der Pflegenden Angehörigen« haben die Mitarbeiter des Netzwerks eine Veranstaltung organisiert, bei der sich Einrichtungen und Menschen, die sich der Pflege von Personen widmen, austauschen können. Zu dieser Versammlung sind besonders diejenigen eingeladen, die sich um ein pflegebedürftiges Familienmitglied kümmern. Diese Angehörigen sollen auch im Fokus des Treffens stehen. Mit eingeladen sind die Bürgermeisterkandidaten der Stadt Alsfeld. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat Landrat Manfred Görig übernommen.

Für den 20. April sind 104 Organisationen und Gruppen in das Kulturhaus des Rambachhauses Alsfeld, In der Rambach 9, eingeladen. Das Programm beginnt um 10 und endet um 16 Uhr. Die Vertreter werden ihre Organisationen kurz vorstellen, bevor es mit einem sogenannten »World Café« weitergeht. Dabei gibt es fünf Diskussionsgruppen. Die Teilnehmer wechseln alle zehn Minuten ihre Gruppen, so dass jeder bei jedem Gespräch dabei ist. Das Gespräch wird von einem Moderator geleitet. Die erste Gruppe beschäftigt sich mit »Pflegende Angehörige - Was Freiwillige von ihnen lernen können«. Des weiteren geht es darum, wie Erfahrungen von Leuten, die selbst gepflegt haben, weitergegeben werden können. Als drittes geht es um die Frage, ob Pflege eine »Verpflichtung bis zum Ende« ist. Die vierte Runde behandelt die Frage, wie sich pflegende Angehörige stärken können, z. B. bei ihren Freunden. Als Letztes soll es darum gehen, wie Initiativen an einem Strang ziehen können, damit Pflege gelingt. Die Ergebnisse dieser Diskussionsrunden sollen weitergetragen werden und helfen, die Leistungen der Dienste zu verbessern. »Es ist ein komplexes Thema, aber wir wollen es trotzdem anpacken«, sagte Peter Rahm.

Im Vogelsbergkreis gibt es über 9000 pflegende Angehörige, diese sollen größere Wertschätzung erfahren. Die Aktiven des Netzwerks wissen, wie schwer es diese Menschen bei der Bewältigung ihrer täglichen Aufgaben haben, so Rahm. Es sei nicht immer einfach, die anderen Arbeiten und die Pflege eines alten oder kranken Familienmitgliedes zu verbinden. Deshalb haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Organisation es sich zur Aufgabe gemacht, die Angehörigen mit Gesprächen und Informationen zu unterstützen. Ausdrücklich übernehmen sie keine Pflege, sie unterstützen und beraten bei Bedarf.

Außerdem helfen sie dabei, ehrenamtliche und professionelle Dienste an die betroffenen Personen zu vermitteln, um diese zu entlasten. Des weiteren bieten sie eine Liste mit vielen Adressen an, wo sich die Angehörigen informieren können. Das »Netzwerk Pflegebegleitung« kümmert sich auch darum, Betriebe zu informieren und zu überlegen, wie Betroffene bei der Arbeit entlastet werden können.

Kathi und Peter Rahm sowie die anderen Mitarbeiter des »Netzwerks Pflegebegleitung« bietet den Interessierten an, für die Zeit ihrer Abwesenheit eine Pflegevertretung zu finden. An der Veranstaltung kann ohne vorherige Anmeldung teilgenommen werden. Bei Fragen kann man eine E-Mail an pflegebegleitung-alsfeld@email.de schicken oder anrufen unter Tel. 06631-72432.

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Artikel vom 15.03.2013 - 16.26 Uhr
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