Sie sind hier: Startseite » Lokales » Städte und Gemeinden » Alsfeld »

Kulturgarten für jedermann

  Anzeige

Artikel vom 18.05.2014 - 21.28 Uhr

Kulturgarten für jedermann

Alsfeld (kl). Jetzt hat auch Alsfeld seinen Garten inmitten der Stadt. Auf der Brachfläche des ehemaligen Deutschen Hauses wurde mit viel Einsatz, Idealismus und Liebe der Kulturgarten erstellt. Christine Haberlach und Ursel Bernbeck stellten bei der Eröffnung der Alsfelder Kulturtage diesen Kulturgarten vor.

A_Initiatoren_Haberlach_Ber
Lupe - Artikelbild vergrössern
Christine Haberlach und Ursel Bernbeck stellten bei der Eröffnung der Alsfelder Kulturtage den Kulturgarten vor. (Foto: kl)
© Günther Kraemer
Für Familien mit Kindern, Großeltern mit Enkeln und vor allem für Menschen, die keinen eigenen Garten haben, sollte es eine Vergnügen sein, diese kleine Parkanlage aufzusuchen, die Gemüse- und Blumenbeete zu begutachten und die verschiedenen Feldfrüchte beim Wachsen zu beobachten und dabei die Kinder in den Weidenhäuschen spielen zu lassen. Bewegung an der frischen Luft mache bekanntlich gute Laune, sagten Christiane Haberlach und Ursel Bernbeck. Eine Sitzgelegenheit lädt zum Verweilen ein. Und: Der Kulturgarten mit seiner schönen Gestaltung verbessert das Stadtbild an dieser Stelle deutlich.

Der Kulturgarten soll aber auch auf die Ernährung hinweisen, die für die Landwirtschaft steht. Es war nach Angaben von Christine Haberlach und Ursel Bernbeck ein Meilenstein in der Entwicklung menschlichen Lebens, als die Vorfahren begannen Tiere und Pflanzen zu züchten. So konnten Menschen vom Nomaden und Viehhirten zum sesshaften Ackerbauer werden. Durch Züchtung von Arten, die dem jeweiligen Klima und dem Boden angepasst waren, entstand die große Vielfalt an Pflanzen. Die Sortenvielfalt der Kulturpflanzen sei die Grundlage des Lebens und Wohlstandes und sollte, Allgemeinbesitz sein, erklärten Christine Haberlach und Ursel Bernbeck. Beide danken für die große Unterstützung bei der Umsetzung der Idee des Kulturgartens. »Er ist nur von der Stadt Alsfeld gepachtet«, erklärten Ursel Bernbeck und Christine Haberlach, unter Hinweise auf einige Anfragen. Wenn die Stadt die Fläche für andere Maßnahmen benötige gebe man den Kulturgarten zurück. Bis dahin soll er aber der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, und die Bürger können sie dort aufhalten. Man kann sich auch weiter an dem Wachsen und blühen beteiligen. Immer samstags bestehe – auch über die Kulturtage hinaus – dazu Gelegenheit. Einfach vorbei kommen!

Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 18.05.2014 - 21.28 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang