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Mit viel Natur und Kunst

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Artikel vom 09.04.2014 - 17.22 Uhr

Mit viel Natur und Kunst

Alsfeld (rs). 53 Veranstaltungen in zwei Wochen an 32 Spielstätten: Auch die dritten Alsfelder Kulturtage bieten wieder ein buntes, abwechslungsreiches Programm.

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Drei Macher der 3. Alsfelder Kulturtage stellten am Mittwoch das 53 Termine umfassende Programm vor, das am 17. Mai auf der Brache des vormaligen Deutschen Hauses eröffnet wird.
© Rolf Schwickert
Dies betonten Bärbel Haltenhof und Dr. Walter Windisch-Laube, Vorstandsmitglieder des Trägervereins der Kulturtage, sowie der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Roland Heinrich bei der Vorstellung des Programmes am Mittwoch. Ab Samstag, dem 17. Mai, setzt sich nach ihren Worten »ein sechzehntägiges Veranstaltungskarussell aus Konzerten, Lesungen, Vorträgen, Theateraufführungen, Kabarett, Führungen, Ausflügen und Ausstellungen in Bewegung«. Die Eröffnung der Kulturreihe, die mit dem Motto »Natur und Kunst – sie scheinen sich zu fliehen...«, wie schon ihre beiden Vorgänger Anleihen bei Johann Wolfgang von Goethe nimmt, wird unter freiem Himmel stattfinden – auf dem Areal des einstigen Deutschen Hauses (Marburger Ecke Alicestraße) stattfinden. Früher feierten dort die Alsfelder ihre Feste, seit Jahren ist das Gelände eine Brache. Das soll sich mit den Kulturtagen ändern. Landschaftsgärtner wollen sie bis zur Eröffnung zu einer grünen Oase am Rande der Altstadt wachsen lassen. Mit der Motorsäge werden zudem am Auftakttag kleine Kunstwerke aus Holz entstehen.

Dies wird nicht der einzige direkte Naturkontakt der Kulturtage bleiben. Einen Blick in bereits gestaltete Gärten völlig unterschiedlicher Prägung ist möglich, wenn drei Alsfelderinnen der Bevölkerung für einen Nachmittag lang ihre Gartentüren öffnen. Eine Führung auf einem Öko-Versuchsfeld macht mit der Züchtung von Saatgut vertraut, ein Termin für Frühaufsteher lädt zu einer Vogelstimmenwanderung ein.

Musikalisch werden die unterschiedlichsten Akzente gesetzt: Der Alsfelder Konzertchor lädt zu einer »Italienischen Nacht« ein, sphärische Musik wird vom Holographie Field Ensemble Osnabrück zu hören sein, Filmmusik von der Big-Band der Albert-Schweitzer-Schule, Vokalmusik aus 500 Jahren vom Marburger Oktett, Tanzweisen aus drei Jahrhunderten vom Frankfurter Bläserensemble Dreiklang. Ein Konzert für Violoncello und Klavier geben der gebürtige Alsfelder Martin Müller-Weiffenbach und der gebürtige Sankt Petersburger und heutige Alsfelder Alexander Urvalov, zu Swing-und Evergreens laden Mikael Börresen und Simon Wahby in die Walpurgiskirche ein, zu Harfe und Marimba Ute Steffen und Elke Seller ins Regionalmuseum, wo drei Tage später auch »schiefe Perlen des Frühbarock« zu hören sind.

Eine literarisch-musikalische Darbietung in hochkarätiger Besetzung widmet sich der Äolsharfe als windgespieltem Instrument, die »Viscounts«, jahrzehntelanger Bestandteil der heimischen Musikszene, geben ihr endgültiges Abschiedskonzert, erstmalig gemeinsam zu hören sind der Schlagzeuger Trevor Richards und der Pianist Alexander Urvalov in einer Art Vermählung von Jazz und Klassik. Die Alsfelder Musikschule, die Jungen Antrifttaler mit ihrer Blasmusik-Version von Tabaluga, Edith Köhler und Othmar Mäga, Wladimir und Marina Pletner und das Altenburger Blasorchester runden mit ihren Konzerten das Musikprogramm ab.

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