Sie sind hier: Startseite » Lokales » Städte und Gemeinden » Alsfeld »

Museumsverein will Synagogenmodell in 1:25

  Anzeige

Artikel vom 26.06.2012 - 21.15 Uhr

Museumsverein will Synagogenmodell in 1:25

Alsfeld (pm). Das kleine Modell der ehemaligen Synagoge in der Lutherstraße im Maßstab 1:100 fand beim Vorstandsmitgliedern des Alsfelder Geschichtsvereins Anklang - nun soll die alte Synagoge in 1:25 entstehen.

A_Synagoge_Modell_230612_4c_1
Lupe - Artikelbild vergrössern
Ein Modell der neuen Alsfelder Synagoge hat Hans-Heinrich Graue vom Förderverein zur Geschichte des Judentums gebaut – es soll nun größer entstehen. (Foto: pm)
Alsfeld (pm). Hans Heinrich Graue, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins zur Geschichte des Judentums im Vogelsberg hatte vor einiger Zeit angeregt, ein Modell der ehemaligen Synagoge Alsfeld zu bauen. Als Fachmann für Industriemodellbau stellte er vor kurzem einem interessierten Personenkreis, darunter Joachim Legatis, und Peter Remy vom Fördervereins, sowie Dr. Norbert Hansen, Bodo Runte und Armin Ziegler vom Geschichts- und Museumsverein, das von ihm recherchierte und im Maßstab 1:100 gebaute Modell der Neuen Synagoge Alsfeld (Lutherstraße) vor.

Graues Vorschlag und das Modell stießen auf breite Zustimmung. Ziel ist, es im Maßstab 1:25 zu errichten. Dann würde es folgende Maße erreichen: Länge 1,25 Meter, Breite 72 cm, Höhe 80 cm. Der Vorstand des Geschichts- und Museumsverein hat in dieser Woche einstimmig beschlossen den Auftrag für den Bau eines Modells der Synagoge Alsfeld im Maßstab 1:25 zu erteilen.

Sperrholz wird für die Wandkonstruktion eingesetzt, für die Dachflächen vorgefertigte Platten, alternativ selbst gefertigte Abgüsse. Verzierungen wie Türsäulen und Fenster-Zwischensäulen werden gedreht. Vielfältige Laser- und Feinfrässchnitte sind erforderlich für die Herstellung der Bogen-Friese, Fenstereinrahmungen, Ornamente, Embleme und Symbole aus Spezialwerkstoffen und Metall. Die Geländedarstellung und Ausgestaltung des gesamten Grundstücks mit Umfassungsmauer mit Ornament-Eingangstor und Zwischengitter, die Hanglage-Darstellung und Bepflanzung gehört ebenfalls zum Auftrag.

Der Vorstand des Geschichts- und Museumsverein vollendet mit diesem Projekt die angemessene Dokumentation der Geschichte der Alsfelder Juden im Regionalmuseum. Mit der Verlegung der Judaica aus dem Zunftsaal in den ersten Stock des Minnigerodehauses, in die Nähe der christlichen Abteilung, wurde im Frühjahr eine notwendige Maßnahme bereits durchgeführt.

Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 26.06.2012 - 21.15 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang