Alsfeld (pm). Im September 1985 nahm die Alsfelder Musikschule den Unterrichtsbetrieb auf. Die Bildungseinrichtung besteht also seit nunmehr einem Vierteljahrhundert - Anlass genug, das Jubiläum mit zwei größeren Festveranstaltungen zu begehen.
Spielt am Samstag auf dem Marktplatz: »Komet«, Schulband mit behinderten Menschen.
Am Samstag, 4. September, nach dem Salzekuchenfest der Bäckereien, präsentiert sich die Musikschule ab 15.30 Uhr mit nahezu der ganzen Breite ihres Angebots auf dem Marktplatz. Den Kern der Veranstaltung bilden die Auftritte von Schülerensembles, dazu kommen Einzelbeiträge (Violine und Gitarre; Gesang mit Piano; Violoncello / Cembalo) und kleine Einlagen sowie eine abwechslungsreiche Moderation. So steht ein Ausschnitt des Singspiels vom »Regenbogenfisch« mit einer Vielzahl von Kindern aus der musikalischen Früherziehung und den Junioren-Streichern auf dem Programm. Die skurrile Musik-Geschichte »Die Wunderwelt der Klaviere« wird mit vierhändiger Tastenmusik und einem »Sahnehäubchen« aus Violintönen vorgestellt. Auf die Brüder-Grimm-Schulband »Komet« mit populären Hits und das Vokalquartett »Laetate« mit Chorsätzen aus alter und neuer Zeit darf sich das Publikum freuen. Zum Abschluss präsentiert das Streichensemble »Variation« Evergreens.
Dabei sorgen die Landfrauen Eudorf für das leibliche Wohl der Besucher. Ab 19.15 Uhr nehmen Lehrkräfte der Musikschule mit ihren Profi-Bands die Bühne ein, um den Marktplatz in eine Balladen- und Rock-Arena zu verwandeln: »Red Head Eees« und »Pink Moon« treten auf.
Auserlesenes im festlichen Gewand wird zwei Wochen später, am 18. September um 20 Uhr, das Jubiläumskonzert der Musikschule in der Alsfelder Stadthalle bieten. Außer professionellen Podiums-Musikern - Lehrern und ehemaligen Schülern der Alsfelder Musikschule - in Solo- und Ensemble-Werken treten die Geschwisterformationen der Musikschule innerhalb der Kulturgemeinde Alsfeld e.V. auf, das Alsfelder Kammerorchester und der Konzertchor Alsfelder Singkreis. Dargeboten werden Werke von Antonio Vivaldi über Franz Liszt und Eugène Ysaye bis hin zu Eigenkompositionen des (dabei als Trio spielenden) Duos Flex à Ton.