Alsfeld (pm). Froh sei er, dass jetzt der Vertrag mit der OVAG unterzeichnet werden könne, bekundete Alsfelds Bürgermeister Ralf Becker.
Ralf Becker, Ingeborg Beckmann-Launer, Rainer Schwarz und Rolf Gnadl sowie OVAG-Justitiar Dr. Thorsten Reichel, Betriebsratsvorsitzender Gunter Endmann und Standortleiter Herbert Appel. (Foto: pm)
Gemeinsam mit der Ersten Stadträtin Ingeborg Beckmann-Launer setzte er dieser Tage im Rathaus von Alsfeld das Stadtsiegel unter den neuen Wegenutzungsvertrag mit dem kommunalen Versorger.
Für die kommenden 20 Jahre gilt dieser Konzessionsvertrag. Der Abschluss regelt die Stromversorgung zu den Kommunen und innerhalb der Städte und Gemeinden. Mit dem jetzigen Abschluss ist gewährleistet, dass die OVAG Alsfeld für weitere zwei Jahrzehnte über ihr Netz versorgt.
»Die OVAG hatte bei der Entscheidung zu ihren Gunsten die überragenden Argumente«, führte Becker aus: »Den Standort, den sie hier vorhält, die erhebliche Summe an Gewerbesteuer, die sie zahlt, sowie das nicht alltägliche kulturelle Engagement für die Stadt.« Nun hätten die Verantwortlichen Gewissheit für die nächsten 20 Jahren mit einem »guten, bekannten Partner.« Ausschlaggebend sei ebenso gewesen, dass die OVAG zur kommunalen Familie gehöre.
Er hoffe, so Becker, dass die Zusammenarbeit künftig auch auf anderen Feldern gelinge. Diese Vertragsverhandlungen hätten einen erheblichen Aufwand bedeutet, unterstrich Rainer Schwarz, Vorstandsvorsitzender der OVAG. »Zwar ist für uns jeder Konzessionsvertrag wichtig, aber Alsfeld nimmt aufgrund seiner strategischen Lage für unseren Konzern eine besondere Rolle ein. Deshalb haben wir uns an dieser Stelle mit Leidenschaft und Herzblut engagiert.«
»Unsere Haltung ist keineswegs, dass jetzt für die nächsten 20 Jahre Ruhe ist«, ergänzte OVAG-Vorstand Rolf Gnadl. »Wir wollen diese Vertragszeit qualitätsvoll, bewusst und engagiert mit Leben füllen. Unser Prinzip ist es sowieso, zu den Kommunen in unserem Versorgungsgebiet ein lebendiges, zielorientiertes Verhältnis zu pflegen.«
Zwar habe die OVAG in dem neuen Vertrag für die Laufzeit eine Standortsicherheit für Alsfeld zugesichert - »diese Garantie ist jedoch für uns eine Selbstverständlichkeit«, so Gnadl weiter bei der Vertragsunterzeichnung.