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Ohne große Bühne und die »lebendige Krippe«

Artikel vom 02.10.2008 - 21.10 Uhr

Ohne große Bühne und die »lebendige Krippe«

Alsfeld (pm). Wie ein »roter Faden« zog sich das Thema Haushaltskonsoliderierung der Stadt durch die jüngste Vorstandssitzung des Verkehrsvereins Alsfeld unter Vorsitz von Günther Krämer.
So müsse man bei der Umsetzung von beschlossenen Maßnahmen auch an die Auswirkungen denken, denn ein »Kahlschlag« könne dem bürgerschaftlichen Miteinander schwer schaden. Der Verkehrsverein Alsfeld, der sich seit über 75 Jahren als aktiver Unterstützer der Alsfelder Kommunalpolitik und des Gemeinwesens verstehe, habe seine Bereitschaft zur Mitarbeit durch zahlreiche Aktivitäten bewiesen. Umfangreich war diesmal auch die Thematik der Vorstandssitzung.

Dr. Monika Hölscher und Jochen Weppler vom Geschichts- und Museumsverein schilderten die Situation des Regionalmuseums. Das Regionalmuseum sei wichtiger und notwendiger Bestandteil einer aktiven Tourismuswerbung für Alsfeld ist und müsse bei der Neugliederung des TouristCenterAlsfeld (TCA) ebenso wie das Märchenhaus eingebunden bleiben. Es solle zu einem »runden Tisch« eingeladen werden, dessen Ziel sein müsse, das Regionalmuseum in seiner Funktion für Kultur und Tourismus zu erhalten.

Auch in Sachen Mitgliedschaft bei der Region Vogelsberg Touristik GmbH könne man aus Sicht des Verkehrsvereins nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Der Vorstand des Verkehrsvereins stehe in engem Kontakt zu Geschäftsführerin Uta Nebe und suche Möglichkeiten, die Zusammenarbeit beizubehalten, um gerade auch die Bereiche Aktiv-Urlaub wie Wandern und Radfahrern für Alsfeld bewerben zu können. Die Mitgliedschaft im Verein Rotkäppchenland wurde begrüßt. Der Verkehrsverein Alsfeld ist ebenfalls Mitglied bei Rotkäppchenland.

Der Alsfelder Weihnachtsmarkt und die Weihnachtseinkaufswochen waren ein Schwerpunkt der Sitzung. Trotz einer durch die Rückverlagerung des TCA in den Bereich Stadtverwaltung notwendigen Einsparung will man versuchen, den seitherigen Ansprüchen an dem Weihnachtsmarkt gerecht werden.

Hartmut Koch, stellvertretender Vorsitzender, stellte die Überlegung vor. Auf eine große Bühne und die »lebende Krippe« soll in diesem Jahr verzichtet werden. Vielmehr möchte man durch gezielt angesprochene Marktbeschicker wie Glasbläser, Kerzenzieher und andere dem Anspruch nach weihnachtlicher Atmosphäre noch stärker gerecht werden.



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Artikel vom 02.10.2008 - 21.10 Uhr
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