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Reifen wechseln und Häppchen zubereiten

Artikel vom 03.02.2009 - 19.55 Uhr

Reifen wechseln und Häppchen zubereiten

Alsfeld (AZ/ks). Unter dem Motto »Grüne Berufe - Wir fürs Land« findet der diesjährige Berufswettbewerb der Landjugend in Zusammenarbeit mit dem deutschen Bauernverband statt.
Die erfolgreichen Teilnehmer der Max-Eyth-Schule aus den Bereichen Hauswirtschaft und Landwirtschaft (mit Lehrkräften). 	(Fotos:
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Die erfolgreichen Teilnehmer der Max-Eyth-Schule aus den Bereichen Hauswirtschaft und Landwirtschaft (mit Lehrkräften). (Fotos: ks)
In den Bereichen Landwirtschaft, Haus-, Forst- und Tierwirtschaft haben Jugendliche in der Aus- oder Weiterbildung die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Schüler treten im bundesweiten Wettbewerb an, um die besten Auszubildenden Deutschlands zu ermitteln. Der hessenweite Erstentscheid wird in acht Schulstandorten in Hessen veranstaltet, in Alsfeld hieß es am Dienstag antreten zum Reifen wechseln, Formbrief schreiben, Vortrag halten und Häppchen zubereiten.

Der Startschuss im Vogelsbergkreis fiel am Dienstag an der Max-Eyth-Schule und in der Landwirtschaftlichen Fachschule Alsfeld. Es galt Kenntnisse und Fertigkeiten der Teilnehmer festzustellen. Neben Theorieaufgaben konnten die Schüler beweisen, wie fit sie in der Berufspraxis waren. So mussten die Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschule beispielsweise den Reifen eines landwirtschaftlichen Anhängers wechseln - natürlich unter bestmöglicher Beachtung der Verkehrssicherheit. Drinnen galt es am Computer einen Garantieantrag in Form eines Briefes zu verfassen und einen Vortrag über ein heikles Thema zu halten, nämlich »Gerecht oder Wucher? - Preisanstieg bei Nahrungsmitteln«. Auch technisches Wissen war gefragt: ein gerissenes Beleuchtungskabel eines Steckers sollte in der Werkstatt der Max-Eyth-Schule fachgerecht wieder angeschlossen werden.

Die Schülerinnen im Bereich Hauswirtschaft hatten die Aufgabe, innerhalb von 45 Minuten »vollwertige Häppchen« zuzubereiten. Ferner sollte im Rahmen des kreativen Gestaltens ein Plakat rund um die Ausbildung hergestellt werden - in Teamarbeit. Der Berufswettbewerb bot gleichzeitig eine gute Möglichkeit, sich auf die bevorstehenden Zwischen- oder Abschlussprüfungen vorzubereiten und seine Leistungsfähigkeit in Prüfungssituationen auf die Probe zu stellen. Außerdem will der Berufswettbewerb der Öffentlichkeit einen Einblick in die Tätigkeitsfelder der grünen Berufe geben.

Nach dem Wettbewerb fand am Nachmittag nach einem Essen im Restaurant die Siegerehrung statt. Der heimische Landtagsabgeordnete Kurt Wiegel, und der Leiter der Landwirtschaftsschule, Freimut Krug, freuten sich über die gute Beteiligung am Wettbewerb, den 120 junge Frauen und Männer mitmachten. In einem zunehmend globalisierten Markt werde eine gute Ausbildung immer wichtiger. »Und gewonnen haben Sie alle,« so Wiegel. Er bedankte sich genauso wie Freimut Krug, Leiter der landwirtschaftlichen Fachschule, bei allen Prüfern an diesem Tag, den Sponsoren der Preise und Landwirten, die Gerät zur Verfügung stellten. Freimut Krug hatte den Wunsch, »dass hoffentlich aus unserer Schule auch mal ein Bundessieger kommt.«

Im Berufswettkampf Landwirte Leistungsgruppe 2 (einjährige Landwirtschaftsschule) gewann das Team mit Vanessa Scheu (Dautphetal) und Sebastian Pauly (Heuchelheim) vor Annemarie Sauerbier (Grünberg) und Marc Ritter (Alsfeld). Auf den 3. Platz kamen Jens Schierholz (Homberg-Nieder-Ofleiden) und Hanno Reinhardt (Homberg-Haarhausen), auf den 4. Platz Stefan Stracke (Rauschenberg) und Florian Tilp (Hohenahr) sowie auf den 5. Platz Andreas Pfeffer (Fronhausen) und Daniel Eidt (Grebenau). An der Max-Eyth-Schule waren erfolgreich: Im Bereich Hauswirtschaft Barbara Harnisch (1.) und Stefanie Preiß (2.) vor Saskia Müller, Sabrina Kürth und Daniela Hübner. Im Bereich Landwirtschaft waren die erfolgreichen Teilnehmer: 1. Lars Döpner, 2. Johannes Falk, 3. Jakob Mann, 4. Stefan Leonhäuser und 5. Sebastian Klingerhöfer. Alle erhielten Urkunden und Preise. Lehrer Bernhard Geist bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit den Prüfern.

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Artikel vom 03.02.2009 - 19.55 Uhr
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