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»Sein Herz schlägt schon immer für das DRK«

Artikel vom 09.10.2009 - 18.27 Uhr

»Sein Herz schlägt schon immer für das DRK«

Alsfeld (ml). Lob für Manfred Hasemann: »Erfolgreiche Arbeit kann man nur leisten, wenn man eine qualifizierte Führung hat«, meinte der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Alsfeld, Hans-Ulrich Lipphardt.
Manfred Hasemann wurde nun hauptberuflich Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands, wie Lipphardt (links) und Belouschek (re.) sagt
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Manfred Hasemann wurde nun hauptberuflich Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands, wie Lipphardt (links) und Belouschek (re.) sagten. (ml)
Im Vorfeld der Delegiertenversammlung lud der Vorstand am Donnerstag zum Pressegespräch, um einen Punkt der Versammlung hervorheben, der eine besondere Erwähnung wert sei. Der Vorstand des Kreisverbandes hat einstimmig beschlossen, den bisher ehrenamtlichen Geschäftsführer Manfred Hasemann zum hauptamtlichen Geschäftsführer zu ernennen. Dabei hoben Lipphardt und sein Stellvertreter Robert Belouschek die Verdienste Hasemanns besonders hervor.

Man befürchte, so Lipphardt, dass dieser Punkt im Rahmen der Delegiertenversammlung untergehen könne. Die Entscheidung, Hasemann zum hauptamtlichen Geschäftsführer zu machen, sei auch ein Ergebnis der erfolgreichen Arbeit der vergangenen Jahre. Der Kreisverband des Roten Kreuzes habe sich zu einem renommierten und tatkräftigen Verband entwickelt. Das sehe man vor allem an der Seniorenresidenz Erlenteich, wo in den letzten Jahren einiges entstanden sei.

Vor rund 20 Jahren sei der Kreisverband noch tief in den roten Zahlen gewesen und »lag am Boden«. Heute habe man eine Bilanzsumme von 5,4 Millionen Euro. Ein solch gewachsenes und erfolgreiches Unternehmen brauche einen hauptamtlichen Geschäftsführer. Und dafür sei Hasemann der richtige Mann, da er einen wesentlichen Anteil an dem Aufschwung habe, so Lipphardt. Man sei in der glücklichen Lage, den Geschäftsführer zu bekommen, den man sich gewünscht habe, ergänzte Belouschek: »Sein Herz schlägt schon immer für das DRK«. Zum 31. Oktober hat Hasemann seine Anstellung beim Vogelsbergkreis gekündigt, bei dem er als Leiter der Leitstelle beschäftigt war. Diese Arbeit sei eine sehr schöne Aufgabe gewesen, sagte Hasemann, der nun wieder dahin hauptamtlich zurückkehrt, wo er bereits vor 30 Jahren schon einmal tätig war.

Der 57-Jährige in Heidelbach geborene Hasemann absolvierte nach seiner schulischen Laufbahn eine kaufmännische Ausbildung bevor er von 1978 bis 1990 beim DRK arbeitete. Dabei absolvierte er die Ausbildung zum Rettungssanitäter und zum Rettungsassistenten sowie Leitstellenlehrgänge. Ab 1990 war er beim Vogelsbergkreis beschäftigt. Dem DRK gehört Hasemann bereits seit 1969 an und ist seit 1975 im Kreisvorstand tätig. 1995 übernahm er die organisatorische Leitung des Rettungsdienstes. 1999 wurde er offiziell zum ehrenamtlichen Geschäftsführer des Kreisverbandes. Zudem ist er Mitglied im Aufsichtsrat der Arbeitsgemeinschaft Rettungdienst der Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach.

Die nun anstehende hauptamtliche Beschäftigung schränke seine ehrenamtliche Tätigkeit nicht ein, betonte Hasemann, der sich über seine Arbeitszeit hinaus weiter engagieren will. Von den insgesamt 53 hessischen Kreisverbänden des DRK sei Alsfeld der letzte gewesen, der keinen hauptamtlichen Geschäftsführer hatte. Bei 6300 Mitgliedern im 13 Ortsvereinigungen sei man mittlerweile so groß, dass es hierfür an der Zeit war. Dieser Trend zeige sich allgemein in der Verbandsarbeit, sagte Lipphardt. Damit wolle man die Ehrenamtlichen nicht ärgern, es gehe nur darum, dass ein Unternehmen dieser Größenordnung einfach hauptamtlich geführt werden müsse.

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Artikel vom 09.10.2009 - 18.27 Uhr
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