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Wissen über richtige Ernährungsweise fördern

Artikel vom 27.01.2010 - 12.00 Uhr

Wissen über richtige Ernährungsweise fördern

Alsfeld (rs). Diätassistent, Lebensmittelchemiker, Qualitätsmanager - die Schüler der Max-Eyth-Schule (MES) haben die Wahl unter vielen Tätigkeitsfeldern, wenn sie am Gymnasium die Fachrichtung Ernährung und Hauswirtschaft abgeschlossen haben.
Bei einer Informationsveranstaltung des Beruflichen Gymnasiums, Fachrichtung Ernährung, stellen am Montag in der Aula der Techni
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Bei einer Informationsveranstaltung des Beruflichen Gymnasiums, Fachrichtung Ernährung, stellen am Montag in der Aula der Technikerschule vier Referenten (links am Tisch) unterschiedliche Berufszweige vor. Abteilungsleiterin Charlotte Falk (rechts) führte in die von 60 Schülern besuchte Veranstaltung ein. (Foto: rs)
Alsfeld (rs). Diätassistent, Lebensmittelchemiker, Qualitätsmanager - die Schüler der Max-Eyth-Schule (MES) haben die Wahl unter vielen Tätigkeitsfeldern, wenn sie am beruflichen Gymnasium die Fachrichtung Ernährung und Hauswirtschaft abgeschlossen haben. Denn das Thema Ernährung hat nach Einschätzung von Abteilungsleiterin Charlotte Falk eine zunehmende Bedeutung in einer Gesellschaft, in der das Wissen um richtige Ernährung schwindet und bereits Kinder in vielen Fällen übergewichtig sind. Am Montag informierten vier Referenten in der Aula der benachbarten Technikerschule die rund 60 Schüler aus den drei Jahrgangsstufen über ihre Tätigkeiten beziehungsweise den Werdegang.

Im Anschluss standen die Referenten den Schülern noch für Fragen zur Verfügung und konnte man sich an Infoständen austauschen. Dr. Marco Fraatz vom Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie der Universität Gießen informierte darüber, dass in Lebensmitteln nicht nur negative chemische Stoffe sind, sondern auch gute Bestandteile wie Farb-, Geschmacks- und Aromastoffe, die das Essen ansprechender machen. Aufgabe eines Lebensmittelschemikers sei es beispielsweise, Produkte auf Täuschung zu überprüfen, etwa der Wässerung bei Getränken. Bei diesem Verfahren werden teurere Rohstoffe durch billigere ersetzt. Des weiteren seien Lebensmittelchemiker als Beamte in der Überwachung von Produkten tätig.

Doch könnten Lebensmittelchemiker auch in der Industrie arbeiten. Dabei überprüfe man nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kosmetik, Tabak oder Spielzeug. Kern sei die Chemie, sagte Dr. Fraatz.

Die Ausbildung läuft über ein Studium mit sechs Semestern, wem das zu lange dauert, der kann den Master of Science machen, diese Studienform dauert nur vier Semester. Neben dem Studium muss man auch viele Praktika durchlaufen.

Über das Berufsbild einer Diätassistentin informierte Silvia Laufersweiler, Diätberaterin im Schwalm-Eder-Kreis. Die Ausbildung zur Diätassistentin dauert drei Jahre, es gibt in diesen drei Jahren keine Ausbildungsvergütung. Die Ausbildung besteht aus Praxis und Unterricht, wobei man in der Praxis beispielsweise in der Küche eines Krankenhauses gesund kocht und im Unterricht die Theorie behandelt. Für diesen Beruf sind besonders die Fächer Chemie, Physik und Biologie wichtig.

Silvia Laufersweiler arbeitete nach ihre Ausbildung als Ernährungsberaterin für die AOK. Heute ist sie freiberuflich für diese Krankenkasse tätig. Die Ernährungsberaterin arbeitet mit dem Nachwuchs im Kindergarten, aber auch mit Erwachsenen aus Firmen und erstellt Ernährungspläne.



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Artikel vom 27.01.2010 - 12.00 Uhr
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