Alsfeld (ks). Mit der Übergabe der Zeugnisse endete für 21 junge Männer dieser Tage ihre Ausbildung in Alsfeld in der Landesfachklasse Karosserie- und Fahrzeugbau. Ihre Gesellenbriefe werden die zehn Fahrzeubauer und elf Karosseriebauer bei der Freisprechungsfeier im September erhalten.
21 Karosserie- und Fahrzeugbauer aus zwei Bundesländern bestanden die Prüfung. (Foto: ks)
Nach Alsfeld kommen junge Leute aus ganz Hessen, um diese Ausbildung zu absolvieren, diesmal waren auch vier Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz dabei. Im kommenden Schuljahr werden zudem junge Bayern in die Fachwerkstadt zur Ausbildung kommen. Wie die Lehrer Dietmar Quehl, Wolfgang Herbst, Thomas Spohr und Stefan Steiner erklärten, sei man bestrebt, der Standort für die Mitte Deutschlands zu werden, sprich alle Auszubildenden aus den Bundesländern in der Mitte Deutschlands aufzunehmen. Dafür spreche, dass die Schule einen sehr guten Ruf genießt, vor allem wegen des hohen Praxisanteils. Dafür sorge auch die »fantastische Ausstattung«, lobte das Kollegium, »da können andere Schulen nciht mit.« Dabei zahle sich aus, dass man von vielen Firmen aus der näheren und weiteren Umgebung unterstützt werde. Stolz ist man darauf, dass die Schule im vergangenen Jahr einen Bundessieger stellte und im Jahr davor den 2. Bundessieger. Nun hoffe man auf einen Investor, um einen geplanten Werkstattanbau in Angriff nehmen zu können.
Prüfungsausschussvorsitzender Hans Wahl beglückwünschte die jungen Leute, bevor Zeugnisse verteilt wurden. Alle haben bestanden - die Karosseriebauer Hagen Rinke, Andre Decher, Marcel Habermehl, Benjamin Kleinert, Nils Kupetz, Marcel Müller, Dario Brogno, Raphael Hausmann, Fabian Sienel, Marcel Weller, Kevin Werner - die Fahrzeugbauer Jan Häbel, Sascha Hoof, Bastian Both, Kevin Koziol, Dnnis Effmert, Benjamin Eubel, Florian Greb, Yannik Tintera, Robin Winterstein, Patrick Franzen. Jahrgangsbeste waren Jan Häbel und Hagen Rinke.