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Einsatz für Gemeinwohl

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Artikel vom 24.07.2014 - 17.24 Uhr

Einsatz für Gemeinwohl

Feldatal-Groß-Felda (mso). Es ist einer der jüngsten Vereine des Feldatals, gleichzeitig aber nicht aus der Mitte der Gesellschaft wegzudenken. Die Rede ist von der Reservistenkameradschaft.

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Gruppenbild der geehrten Reservisten mit Bürgermeister Dietmar Schlosser. (Foto: mso)
© Maike Schott
Vor zehn Jahren wurde sie gegründet und kann heute auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken.

Am Samstag hatte die Reservistenkameradschaft zu einer Feierstunde anlässlich dieses runden Geburtstages geladen. Der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft, Hauptfeldwebel der Reserve, Hans Joachim Gelhar, zeigte sich erfreut darüber, dass neben den Mitgliedern auch Bürgermeister Dietmar Schlosser, Erste Beigeordnete Ulrike Zulauf, Ortsvorsteher Robert Belouschek sowie Gitti Klaus, Thorsten Schott und Alexander Weil von der Feuerwehr zu der Feierstunde erschienen waren.

Während eines Rückblicks auf die vergangenen Jahre teilte Hans Joachim Gelhar mit, dass Hilmar Wolf bis zum Jahr 2007 den Vorsitz inne hatte. In den folgenden Jahren sollte der Vorsitz häufig wechseln und eine kontinuierliche Vereinsarbeit zunehmend schwerer werden. Hans Joachim Gelhar hatte das Amt des Vorsitzenden im vergangene Jahr von Stefan Runkel übernommen und es sich zur Aufgabe gemacht, den Verein wieder in ruhige Gewässer zu steuern. In den Anfangsjahren sei die Arbeit der Reservistenkameradschaft von vielen Neuerungen geprägt gewesen und so sei die Reservistenkameradschaft Feldatal die erste Kameradschaft gewesen, die nach neuen Regeln (Rules of Engagement) gegründet worden sei. Keiner wusste was dies bedeute, und so hätten die Reservisten eigenständig damit begonnen, diese Regeln mit Leben zu füllen. Weil die Zeit der Feldschlachten vorbei waren habe man bei der Weiterbildung darauf geachtet, dass Hinterhalte, Auffinden von Mienen und das Erkennen von Sprengstofffallen einen großen Teil der Weiterbildung ausmachen. Auch der Umgang mit Karte und Kompass sei stets Teil der Ausbildung gewesen. Gerne erinnert sich Hans Joachim Gelhar an die Zeit, in der der Oberstleutnant der Reserve, Gert Morgenthaler, ganze Felder mittels Güllefässern geflutet habe, um ein realistisches Ausbildungsszenario zu erreichen.

Ziviles Engagement Hauptanliegen

Neben der militärischen Arbeit sei das zivile Engagement stets ein Hauptanliegen der Reservistenkameradschaft gewesen, sagte der Vorsitzende im Rückblick. Die Mitglieder hätten aus diesem Grund die Leichenhalle in Groß-Felda renoviert, das Ehrenmal gesäubert und sich an der Ausrichtung der Ferienspiele und des Schmiedefestes beteiligt. Nachdem diese Arbeit in den letzten Jahren zu kurz kam, konnte Hans Joachim Gelhar nun erfreut mitteilen, dass die Reservisten wieder dabei sind. In diesem Jahr beteilige man sich mit einem Biwak an den Ferienspielen und haben einen großen Anteil an der Gestaltung des Schmiedefestes übernommen. Die Reservisten werden die Bewirtung der Festgäste mit Schmiede-
schmaus und Scharles übernehmen.

Etwas nachdenklich wurde Hans Joachim Gelhar, als er auf die Frage einging, warum es überhaupt eine Reservistenkameradschaft und Reservisten gebe. In der heutigen Ellbogengesellschaft sei es etwas Besonderes, so der Vorsitzende, sich in einer solchen Gemeinschaft zu finden und zu engagieren.



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Artikel vom 24.07.2014 - 17.24 Uhr
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