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Neuer »Brühlsteg« für 275000 Euro nun abgenommen

Artikel vom 22.12.2011 - 20.47 Uhr

Neuer »Brühlsteg« für 275000 Euro nun abgenommen

Gemünden (ek). Nun ist das neueste Bauwerk der Gemeinde Gemünden technisch abgenommen, der Brühlsteg. Die Fußgängerbrücke bietet bequem Platz für zweiRadfahrer nebeneinander und kostete 275000 Euro.

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Im Rahmen eines Ortstermins erfolgte am Mittwochnachmittag die Abnahme der neuen Brücke über die Felda, den sogenannten »Brühlsteg«. Neben Vertretern der beteiligten Baufirma (links ) waren auch Bürgermeister Lothar Bott (2.v.r.) und Iris Rohrbach vom Bauamt der Gemeinde vor Ort. (Foto: ek)
Gemünden-Nieder-Gemünden (ek). Im Rahmen eines Ortstermins erfolgte am Mittwochnachmittag die Abnahme der neuen Brücke über die Felda, den sogenannten »Brühlsteg«. Neben Vertretern der beteiligten Baufirma waren auch Bürgermeister Lothar Bott und Iris Rohrbach vom Bauamt der Gemeinde vor Ort. Mit der nun erfolgten Fertigstellung, so Bürgermeister Bott, stehe die Brücke ab sofort ihrer bestimmungsgemäßen Nutzung als Fuß- und Radfahrerquerung zur Verfügung. Gleichwohl soll die formelle Einweihung des neuen »Brühlstegs« erst im Jahr 2012 in Form eines »Brückenfestes« mit der Bevölkerung gefeiert werden. Einen diesbezüglichen Termin wird der Ortsbeirat zu gegebener Zeit festlegen und rechtzeitig bekannt machen.

Auf Nachfrage bestätigt der Bürgermeister die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens für das Bauprojekt welches haushaltstechnisch komplett im gemeindlichen Haushalt 2011 eingestellt ist. Gekostet hat die neue Brücke 275 000 Euro, wobei knapp 209 000 Euro seitens des Landes Hessen als Zuschuss zur Verfügung gestellt wurden. Hintergrund für diesen Zuschuss ist die Tatsache, dass der »Brühlsteg« ein wichtiges Bindeglied im Rahmen des Radwegenetzes in Hessen und in diesem Fall des »R6« ist, so- dass aus dem entsprechenden Fördertopf des Landes diese beachtliche Summe ausgezahlt wurde.

Die neue Brücke ist in ihrer Auslegung für eine Tragkraft von zwölf Tonnen konstruiert, sodass auch Versorgungsfahrzeuge im Bedarfsfalle die neue Querung befahren können. Gleichwohl bleibt die Brücke aber für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt, was auch bereits für den alten »Brühlsteg« galt und was mit entsprechenden Verkehrszeichen ausgeschildert wird. Im Rahmen der Verkehrsfreigabe unterstrich der Bürgermeister zudem, dass neben dem Kostenrahmen auch die Bauzeit entsprechend der Vorplanungen eingehalten werden konnte. Schließlich sei die Brücke jetzt optimal an die vorhandene Wegeführung angebunden worden. Hinzu käme, dass durch ein rund einen Meter breiteres Lichtprofil ein verbesserter Wasserdurchfluss ermöglicht wurde. Gleichwohl müsse man aber in Bezug auf mögliche Hochwasser bedenken, dass die größere Abflussgeschwindigkeit an der neuen Brücke ihre Grenzen durch den engen Durchfluss an der nur 100 Meter weiter befindlichen Eisenbahnbrücke findet. Das bedeutet letztlich, dass es auch zukünftig an diesem Nadelöhr bei entsprechenden Starkregenereignissen und oder Schneeschmelze zu Hochwasser im festgestellten Überschwemmungsgebiet des Auenbereiches kommen wird, wobei die Ursache dann aber nicht beim »Brühlsteg« gesucht werden kann.

In großem Maße verärgert zeigten sich die Anwesenden, allen vorweg Bürgermeister Lothar Bott, über »hirnlose Zerstörungswut« bisher unbekannter Täter, die an sieben von den insgesamt elf neugepflanzten Erlen die Spitzen abgebrochen haben. Durch diese mutwillige Zerstörung treffen die Täter einzig und allein den Steuerzahler und damit alle Bürger der Gemeinde. Die standortgerechten Bäume wurden in den Bereich zur Bodenfestigung, aber auch als Ersatz von Bäumen, die der Baumaßnahme weichen mussten, gepflanzt und sind im Paket der Gesamtbaumaßnahme enthalten. Im kommenden Frühjahr, so wurde vor Ort besprochen, erfolgen noch einige Kleinarbeiten, die aktuell aufgrund der Witterung nicht mehr durchgeführt werden können. Schließlich kommen noch bauliche Maßnahmen hinzu, die verhindern werden, dass die Brücke von Pkw befahren werden kann. Schilder allein, so musste man feststellen, halten unvernünftige Autofahrer nicht fern. Ein solches Schild wurde sogar, obwohl bereits aufgestellt, von Unbekannten wieder herausgerissen und ins Wasser geworfen.

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Artikel vom 22.12.2011 - 20.47 Uhr
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