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Auftakt für das Jubiläum

Artikel vom 03.03.2010 - 20.17 Uhr

Auftakt für das Jubiläum

Homberg (eva). Mit einer Andacht mit Pfarrer Jerzy Dmytruk, der ökumenischen Gesangsgruppe »Adonai« unter Leitung von Daniela Jensen und mit Kilian Gottwald an der Orgel, eröffnete die katholische Pfarrgemeinde St. Matthias den Reigen der Veranstaltungen anlässlich des Kirchenneubaubeginns vor 50 Jahren.
Die ökumenische Gesangsgruppe »Adonai« und Pfarrer Jerzy Dmytruk während des Fürbittengebetes.	(Foto: eva)
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Die ökumenische Gesangsgruppe »Adonai« und Pfarrer Jerzy Dmytruk während des Fürbittengebetes. (Foto: eva)
Der Ursprung, ein Jubeljahr zu feiern, gehe bis ins Alte Testament in die Zeit von Papst Bonifatius dem VIII. zurück, in dessen Amtszeit im Jahre 1300 erstmals ein »Jobeljahr« (ursprünglicher Name) gefeiert worden sei, so Pfarrer Jerzy Dmytruk in seiner Andacht.

So wolle man in Homberg im Rahmen eines Jubeljahres mit verschiedenen Veranstaltungen einen Rückblick auf den gemeinsamen Glaubensweg der Pfarrgemeinde halten, angefangen von der Grundsteinlegung zum Kirchenneubau im Februar 1960, der Kircheneinweihung im Mai 1961 bis in die Gegenwart.

Organist Kilian Gottwald stimmte mit Johann Sebastian Bachs Orgelstück »Wenn wir in höchsten Nöten sein« auf den bunten Melodienreigen im Wechsel und Zusammenklang mit Orgelklängen und Chorgesang ein, bei dem von der Gesangsgruppe »Adonai« neben einem Abstecher ins 15. Jahrhundert überwiegend neues geistliches Lied zu Gehör gebracht wurde. So erklangen die Weisen aus dem Vesperbuch zum Gotteslob, 15. Jahrhundert, »O Gott, komm mir zu Hilfe« und unter Orgelbegleitung »Gaudens in Domino«, gefolgt von Kilian Gottwalds Orgelspiel »Intermezzo c-moll« von Hermann Schröder, bevor Pfarrer Dmytruk in seiner Lesung auf Matthäus 16, 13-20 einging, als Simon Petrus auf Jesus Frage, was die Menschen sagten wer er sei, antwortete: »Du bist der Messias, der Sohn Gottes, der Lebendigen« und Psalm 118, 22-23 »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden, zum Stein, an dem man anstößt«, erläuterte. Anschließend erfüllte erneut der harmonische Zusammenhang weiblicher und männlicher Stimmen die Kirch aus.

Von »Adonai« erklangen »Ehre sei dem Vater«, »Jesus, höchster Name - er ist der Friedefürst und der allmächtige Gott«, »Meine Zeit steht in deinen Händen«, »In der Stille angekommen« sowie zum Abschluss »Gott hat mir längst einen Engel gesandt« und »Möge die Straße uns zusammenführen«. Dieser Gesamteindruck wurde durch das Orgelspiel von Kilian Gottwald mit den Werken »Adagio a-moll« von Bach, »Gott sei gelobet und gebenedeiet« von H. Scheidemann sowie Bachs »O Mensch bewein dein Sünden groß«, das den Abschluss bildete, sehr harmonisch ergänzt. Darüber hinaus wurde das Fürbittengebet im »großen Chor« von »Adonai« und der Gemeinde begleitet.

Die wegen der extremen Wetterlage nicht sehr große Besucherzahl war kein Wermutstropfen, man habe in erster Linie »für den lieben Gott gesungen,« so Daniela Jensen. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Eva Sartorius bedankt sich bei Adonai« und Kilian Gottwald für die stimmungsvollen Darbietungen.



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Artikel vom 03.03.2010 - 20.17 Uhr
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