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Damit Stoff bei den Schülern besser hängen bleibt

Artikel vom 01.03.2010 - 20.17 Uhr

Damit Stoff bei den Schülern besser hängen bleibt

Homberg (pm). Das Berufsfeld der Ökotoxikologie und Qualitätssicherung ist derzeit ein Wachstumsmarkt. Die Nachfrage und somit der Bedarf an Arbeitskräften ist die vergangenen fünf Jahre stetig ansteigend.
Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer bildeten sich jetzt im Forschungszentrum Neu-Ulrichstein bei Homberg in Sachen Qual
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Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer bildeten sich jetzt im Forschungszentrum Neu-Ulrichstein bei Homberg in Sachen Qualitätssicherung weiter. Thema: Wie wirken Chemikalien auf die Umwelt? (Foto: pm)
Jedoch ist dieses Themenfeld in den Lehrplänen der Berufsschulen bisher noch nicht verankert. »SOMA«, eine Qualifizierungsmaßnahme für Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer des Landes Hessen, ermöglicht den Lehrkräften, projektorientiert neue Aspekte aufzugreifen und zu vertiefen. Am neuen Forschungszentrum Neu-Ulrichstein in Homberg erarbeiteten drei Einrichtungen gemeinsam eine zielgerichtete Veranstaltung zur Vermittlung der erforderlichen Inhalte.

Die teilnehmenden Lehrer und Lehrerinnen aus Kassel und Marburg bilden biologisch-technische - (BTA) und chemischtechnische Assistenten (CTA) aus.

Im Mittelpunkt des dreitägigen Seminars stand die Qualitätssicherung im Rahmen biologisch chemischer Testverfahren zur Bewertung der Frage: Wie wirken Chemikalien auf die Umwelt? Das im ersten Anschein trocken klingende Thema wurde dann zu einer kurzweiligen Veranstaltung. Kleine Arbeitsgruppen gründeten kurzerhand Startup-Laboratorien und entwickelten neue biologische Verfahren. In Rollenspielen soll den Schülern durch »learning by doing« (Lernen durch aktives Tun) der Stoffe so vermittelt werden, dass sie sich die wichtigsten Aspekte einprägen und nicht nur auswendig lernen.

Unter dem Dach des Forschungszentrums Neu-Ulrichstein entwickelten das AZN Naturerlebnishaus Heiderberg e.V. aus Kirtorf, die Firma Kaluza Quality aus Fürfeld und das Institut für Gewässerschutz Mesocosm GmbH gemeinsam in Homberg (Ohm) das Programm. Die pädagogischen Erfahrungen des AZN aus der Betreuung vieler Schulklassen im Vogelsbergkreis in den vergangenen Jahren, die wissenschaftliche Routine des Instituts für Gewässerschutz Mesocosm GmbH, kombiniert mit dem Know-How in Fragen des Qualitätsmanagement von Kaluza Quality, ergaben eine erfolgreiche Synthese, »in der sehr viel hängen bleibt«, so äußerte sich einer der beteiligten Lehrer zu dieser Veranstaltung.

Die Kombination aus theoretischem Unterricht, Spielen und Arbeitsgruppen erlaubten es, den Unterrichtsstoff sehr einprägsam zu vertiefen. Eine wichtige Komponente der Stoffdarbietung in dieser Form ist es auch, das »wirkliche Leben« zu erfahren. Auf diese Weise werde bei den Schülern auch der Bedarf des Erlernten für das spätere Berufsleben deutlich und die Lernmotivation erhöht.

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