Homberg (ks). Noch wird in der Frankfurter Straße munter gebaut, aber Ende August soll damit Schluss sein. Das erläuterten Bürgermeister und Bauamtsleiter in einer Sitzung des Ortsbeirats Homberg.
Ab der kommenden Woche sollen die bergseitigen Parkplatzflächen wieder hergestellt werden, diese Arbeiten sollen bis zum großen Festzug am 6. Juli abgeschlossen werden. (ks)
Homberg (ks). Die Bauarbeiten im letzten Sanierungsabschnitt der Frankfurter Straße kommen voran. Bürgermeister Béla Dören und Bauamtsleiter Armin Rühl berichteten jetzt in der Sitzung des Ortsbeirates am Montag Abend im Rathaus davon. Wenn alles gut geht, sollen die Arbeiten Ende August abgeschlossen sein, so Armin Rühl. Damit es vorangeht, soll es in den Ferien doch eine teilweise Vollsperrung geben, Anlieger dürfen allerdings den Bereich befahren. Die Bauarbeiter kamen sich unterdessen manchmal wie Archäologen vor, denn im Untergrund der Straße schlummerte so manches Erinnerungsstück an frühere Zeiten.
So fanden sich teilweise alte Kanalabflussrohre, die Häuser dazu sind schon vor Jahrzehnten abgerissen worden. Die alten Anschlüsse mussten stillgelegt werden. Bei der Straße ist die Stadt nach Aussage des Bürgermeisters »in die Vollen gegangen, wir haben Unterbau und alle Anschlüsse gemacht.«
Wegen der aufwendigen Arbeiten im Untergrund war man deshalb inzwischen auch etwas aus dem eigentlichen Zeitplan geraten, doch man müsse die Firma loben, sie habe den Rückstand wieder aufgeholt, so Dören.
Die Gehwegarbeiten oberhalb der Parkplatzmauer sind soweit fertig, berichtete der Bauamtsleiter. Mit den Kanalsanierungsarbeiten will die Firma in dieser Woche fertig werden. Dann sollen die bergseitigen Parkplatzflächen gemacht werden, diese Arbeiten sollen bis zum großen Festzug am 6. Juli abgeschlossen werden.
Anschließend folgen die talseitigen Arbeiten, die allerdings teilweise unter Vollsperrung vorgenommen werden, anders gehe es nicht. Denn es sind größere Asphaltflächen herzustellen und Pflasterungen verlaufen teilweise quer über die Fahrbahn. Diese Arbeiten seien in die Zeit der Sommerferien gelegt worden, so der Bürgermeister. Trotz Vollsperrung soll der Anliegerverkehr aber möglich sein, sicherte er zu. Und am Rathaus werde eine Wendemöglichkeit geschaffen.
Entgegen der ersten Planung soll die komplette Fahrbahn eine Schwarzdecke erhalten - bis dahin, wo die Parkstreifen der Sparkasse Oberhessen enden. Das vorhandene große Pflaster wird entnommen, »es kommt aber kein kleines rein, sondern überall Schwarzdecke.« Damit will man auch Anliegerbeschwerden über laute Abrollgeräusche beim Befahren Rechnung tragen. Grundsätzlich sollen die Autos künftig ohnehin nicht länger Vorrang haben, sondern mehr Aufenthaltsqualität für die Fußgänger erreicht werden. So wird beispielsweise der Gehweg an der Rathausseite verbreitert, die Straße schmaler. Die vorhandenen Reste der alten Stadtmauer sollen nach Abschluss der Arbeiten stimmungsvoll beleuchtet werden. Vor dem Weinkeller soll ein kleiner Platz mit Sitzgelegenheiten entstehen. Parkplätze werden es in diesem Bereich etwas weniger, dafür werden sie breiter und damit komfortabler. Die Kosten für diese Gesamtarbeiten belaufen sich auf rund 520 000 Euro. Davon gehen die Fördermittel für die Altstadtsanierung sowie Anliegerbeiträge ab. Für die Stadt bleiben dann noch rund 200 000 Euro zu tragen.