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Für neue Bäume im Dorf und Jungunternehmer

Artikel vom 01.02.2009 - 20.14 Uhr

Für neue Bäume im Dorf und Jungunternehmer

Homberg-Ober-Ofleiden (kli). Für den Landesentscheid »Unser Dorf« laufen die Vorbereitungen. Dieser Tage trafen sich viele Mitstreiter im Dorfgemeinschaftshaus, um den weiteren Ablauf zu erörtern.
Viele Ober-Ofleidener beteiligten sich an der Diskussion zur Dorfentwicklung.	(Foto: kli)
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Viele Ober-Ofleidener beteiligten sich an der Diskussion zur Dorfentwicklung. (Foto: kli)
Ortsvorsteher Hans Knauf berichtete von der Auftaktveranstaltung am 3. Januar bei sehr gutem Besuch. Man hatte das Leitthema »Brücken bauen« zum Anlass genommen, ein Fest am Ohmsteg mit einem Bürgertreff aus dem Neubaugebiet und dem alten Dorf zu feiern. Damit sollte das »Wir-Gefühl« gestärkt werden. Knauf dankte besonders den Helfern. Nun gelte es weitere Ideen einzubringen, die Zeit bis zum Kommissionsbesuch am 24. Juni sei nicht mehr lange. Man habe dann wieder 1,5 Stunden Zeit, um der Kommission das Dorf vorzustellen. Dieser Zeitrahmen müsse unbedingt eingehalten werden.

Knauf verwies auf eine neue Umzäunung im Bereich des Feuerwehrplatzes und Baumpflanzungen in diesem Bereich. Eine weitere Pflanzung wird man an der Eisenbahnböschung vornehmen, auch über die schöne Stegbeleuchtung beim Jahresauftakt wurde diskutiert und zum Park beim Kindergarten gab es Vorschläge. Des Weiteren legte der Ortsvorsteher die finanzielle Bilanz vor, die bei verschiedenen Aktivitäten zu Grunde lag. Zur Einstimmung zeigte Manfred Vögl einen Film und Bilder über den Kommissionsbesuch beim Bezirksentscheid. Mit herrlichen Eindrücken von dem Tag konnten alle Besucher die Freude nochmals empfinden.

Rainer Schwarz als einer der Hauptakteure in der Arbeitsgemeinschaft stellte mehrere Leitthemen für die Weiterentwicklung von Thema und Dorf vor. Er betonte, dass die Kommission dieses Mal die Bewertung sehr viel höher ansetze, daher sei es erforderlich, dass die Dorferneuerung erst später beginnt, um keine Punktabzüge zu bekommen. Von den Ideen gab es verschiedene Vorstellungen, so war die Rede von Theateraufführungen. Rainer Schwarz sagte, man müsse rechtzeitig anfangen.

Bei Thema 2 ging es um die Baumpflanzaktion am Spritzenhaus zum Thema »Mehr Grün im Dorf«. In einer freiwilligen Aktion werde die gemeindeeigene Fläche am Spritzenhaus teilentsiegelt und mit einem kleinkronigen Baum bepflanzt. Nachdem in den letzen 20 Jahren etwa 20 Bäume ersatzlos im Dorf entfernt wurden (zuletzt eine 60-jährige Eiche in der Friedhofstraße) wird mit dieser Aktion eine Trendumkehr eingeläutet. Ein Hinweis kam aus den Reihen der Zuschauer, man solle heimische Arten einsetzen.

Für den Dorfrand im südlichen Bereich könnte mit dem Projekt Nummer drei der Streuobstgürtel weiter entwickelt werden und Lücken mit hochstämmigen Obstbäumen eine Ergänzung finden (evtl. vom Preisgeld kostenlos Bäume zur Verfügung stellen). Dort könnten in Zusammenarbeit mit Natur- und Vogelschutzgruppen sowie dem Forstamt Nistkästen aufgehängt und ein Insektenhotel aufgestellt werden. Dabei könnte der Kindergarten mitwirken. Aus der Versammlung kam der Anstoß, die vom Aussterben bedrohten Steinkäuze mit Niströhren zu unterstützen und ekamen Tipps für einfache Möglichkeiten Insektenhotels wirkungsvoll einzusetzen. Als nächstes kam die Projektidee vier zur Aussprache, die den Gartenwettbewerb des heimatkundlichen Kreises beinhaltete, denn im Juni wird nach den Kriterien dieses Vereins zum Gartenwettbewerb der schönste prämiert. Es wird eine Vorauswahl getroffen, die Entscheidung erfolgt durch eine Fachjury mit Dr. Volker Brühl, Leiter der hessischen Gartenakademie, und Wilfried Schmittner, Dozent Meisterschule für Gartenbau. Der prämierte Garten muss bis zur Bereisung durch die Kommission beschildert sein. Ein Vorschlag aus der Versammlung lautete, man möge sich in die Zaunguckerveranstaltung des Obst und Gartenbau Kreisverbandes Alsfeld einbinden, dazu muss man auch nicht Mitglied in diesem Verband sein.



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