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Gegen verstaubtes Volkslieder-Image angesungen

Artikel vom 07.02.2012 - 19.41 Uhr

Gegen verstaubtes Volkslieder-Image angesungen

Homberg-Maulbach (csi). Mit gut 30 Vereinsmitgliedern hielt der Gesangverein kürzlich Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr.

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Dankesgeschenke erhielten (von links) Christina Feldbusch, Ortrud Schlosser, Uwe Henkhaus und Thomas Schlosser. (Foto: csi)
Der Höhepunkt 2011 war sicherlich die Teilnahme des Soundhaufens am hessischen Chorfest der Volkslieder in Oberursel, welches im Fernsehprogramm des Hessischen Rundfunks ausgestrahlt wurde. Außerdem kam ein Kamerateam des HR zu Außenaufnahmen, und der Chor fuhr zudem ins HR-Tonstudio nach Frankfurt. Dies sei »ein historischer Fernsehauftritt mit großer Außenwirkung« gewesen, erklärte Vorsitzender Thomas Schlosser. Das Etikett »aus Funk und Fernsehen bekannt« sei allerdings gleichzeitig Anspruch und Bürde, was die Zukunftsplanung und die Gewinnung neuer Sänger betrifft. Auch dies kam während der Jahreshauptversammlung zur Sprache.

Schriftführerin Angelika Luft gab den Jahresbericht. Darin berichtete sie über alle Auftritte des Chores und die Ständchen. Auf verschiedene Vereinsereignisse ging Vorsitzender Schlosser genauer ein. Das erste Jahr nach dem Jahr des Jubiläums sei im gemischten Chor ohne große musikalische Höhepunkte »dahingeplätschert«, während es für den Soundhaufen nicht ganz stressfrei war. Die Geselligkeit wurde während einer Ausflugsfahrt nach Thüringen, organisiert von Rosi Böcher und Lotti Kehl, gepflegt.

Als Idee für neue Projekte regte Thomas Schlosser kleinere eigene Konzerte oder Auftritte in der Kirche, eventuell ein Weihnachtskonzert, für den gemischten Chor an. Der Kinderchor »Soundkids« konnte bei allen Auftritten einen guten Eindruck machen. Die Gestaltung der Proben sei Dirigentin Christina Feldbusch zwar gelungen, aber wegen des Altersunterschiedes des Kinder nicht ganz einfach gewesen. Für den Soundhaufen standen eine Singfreizeit, das Konzert »VB quer« und das hessische Chorfest an. Die Tonstudio-Aufnahmen waren laut Schlosser äußerst lehrreich für den Chor.

Auch die Filmaufnahmen waren eine besondere Erfahrung. Der Vorsitzende zog das Fazit, dass es dem Soundhaufen gelungen sei, dass etwas verstaubte Volkslieder-Image aufzupeppen. Direkt nach der Ausstrahlung gratulierte der ehemalige Sänger und nunmehrige Tonmeister in Düsseldorf, Uwe Hofmann, zum gelungenen Auftritt. »Wir können sehr stolz auf das Ereignis sein«, fasste Thomas Schlosser zusammen. Zwei geistliche Konzerte mit dem Konzertprogramm »Cantate Domino« in Ermenrod und Fulda hätten den Chor mit erweitertem Repertoire musikalisch geformt. Aus der Familienfreizeit in Holland habe man »das Beste gemacht«.

Vorsitzender Thomas Schlosser dankte Dirigent Uwe Henkhaus und Christina Feldbusch, die mit Simone Ruppert den Kinderchor leitet, für deren großes Engagement. Bei zufriedenstellendem Proben- und Auftrittsbesuch lobte der Vorsitzende die aktiven Sänger aus dem Dorf und von auswärts. Ortrud Schlosser und Thomas Schlosser sowie Heiko Greb waren die fleißigsten Singstundenbesucher bei Frauen, Männern und im Soundhaufen. Notenwartin Andrea Greb bedankte sich bei Lotti Kehl für die Mithilfe beim Sortieren des Notenschrankes. Rechnerin Irmgard Wilsch erläuterte den Kassenbericht. Die Kasse war von Birgit Wendland und Silke Sann-Kehl geprüft worden, auf ihre Empfehlung wurden Rechnerin und Vorstand entlastet. Dirigent Uwe Henkhaus erörterte die musikalische Situation der Chöre. Er schlug vor, die Probezeit für den gemischten Chor zu verlängern, damit Literatur mit dem Ziel eines Konzertes einstudiert werden könne. Ähnlich sei die Situation des Frauenchores. Er stellte die Frage, ob die Frauenchorprobe so aufrechterhalten werden solle oder ob man die gemeinsame Singstunde für den gemischten Chor verlängern könnte.

Damit stieß er eine Diskussion an, an deren Ende sich die Sänger entschieden, eine verlängerte Singstunde für den gemischten Chor ohne vorherige getrennte Frauenchorprobe bis zur Sommerpause auszuprobieren .



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Artikel vom 07.02.2012 - 19.41 Uhr
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