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Germania nur elf Jahre jünger als DFB

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Artikel vom 10.07.2011 - 19.03 Uhr

Germania nur elf Jahre jünger als DFB

Homberg (kli) Zum 100. Geburtstag der SG Germania fand am Freitag ein gelungener Kommers im eigens errichteten Festzelt statt.

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Die Ehrung der anwesenden Mitglieder für über 60 Jahre Vereinstreue, von links Walter Fischer, Franz Kraushaar, Karl Pfeil, Walter Seitz, Willi Seitz, Richard Wagner sowie Vorsitzender Hartmut Höck
Vorsitzender Hartmut Höck begrüßte nach der Eröffnung durch die »Dünsberg Buam« die vielen Besucher und er dankte allen, die sich für die SG Germania und den Fußballsport in Homberg einsetzen.

Durchs Programm führte gekonnt Harald Theiß, der auch bei der Chronikverlesung mitwirkte. Den ersten Teil der Vereinschronik brachte der erste Vorsitzende (diese Zeitung berichtete). Erster Kreisbeigeordneter Manfred Görig überbrachte Grußworte in Vertretung von Landrat Rudolf Marx. Er erinnerte an die Jugendarbeit und sprach über die Sportförderung und dass die Gelder nun ausgezahlt werden. Görig schloss mit der ehrenvollen Aufgabe, die SG Germania mit der silbernen Ehrenplakette, die Ministerpräsident Volker Bouffier dem Verein aus Anlass des 100-jährigen Bestehens und in Anerkennung der Verdienste um den Sport in Hessen verliehen hat, auszuzeichnen.

Grußworte überbrachte auch Hombergs Erster Stadtrat Michael Rotter in Vertretung für Bürgermeister Béla Dören. Er gratulierte und dankte den »Germanen« für die gute Sportgeländepflege. Ebenfalls dankte er für die Leistung der Jugendarbeit mit 14 Mannschaften. Er überreichte einen Geldbetrag in Höhe von 250 Euro. Tänzerinnen des Top Fit Studios gaben Kostproben ihres Könnens.

Sportkreisvorsitzender Günther Krämer ging auf die Probleme beim Sportstättenbau und Unterhaltung ein. Die Germania sei nur elf Jahre jünger als der DFB, stellte er fest. Er dankte allen, die die Germania durch die Jahre geführt haben und die sich Verdienste um den Verein erwarben und vor allem den vielen Mitarbeitern.

Sport sei gerade in der heutigen Zeit eine gesellschaftspolitische und soziale Aufgabe geworden. In den vergangenen Tagen habe sich der Kreisausschuss bewegt, Anträge aus 2010 endlich zu bedienen. Dieser Schritt reiche bei weitem nicht. Die Sportförderungsrichtlinien beim Kreis müssten mit der notwenigen finanziellen Masse bedacht werden. Krämer forderte Gespräche der beiden Sportkreise mit dem Kreisausschuss. Er erinnerte an die Resolution von über 100 Vereinen an den Kreistag, die Sportförderung auf den Stand der letzten Jahre zu setzen. Bisher habe man keine Antwort erhalten. Die Vereine liefen Gefahr in Sachen »Sportland Hessen« wahrlich hinterher zu laufen. Krämer erwartet von der Politik »Fantasie und Pragmatismus«. Er bittet auch die Gremien der Ohmstadt, dass sie mit dafür sorgen, dass die notwendigen Mittel bereit gestellt werden. Er schlug vor, einen Sportentwicklungsplan für den gesamten Kreis zu entwickeln; die meisten Landkreise in Hessen hätten einen solchen bereits.



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Artikel vom 10.07.2011 - 19.03 Uhr
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