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Inspektoren nach zweitägigem Besuch überzeugt

Artikel vom 22.09.2009 - 17.51 Uhr

Inspektoren nach zweitägigem Besuch überzeugt

Homberg (pm). Bei einem zweitägigen Besuch überzeugten sich Inspektoren der Hessischen GLP-Kommission von der korrekten Arbeitsweise und den Organisationsstrukturen des Instituts für Gewässerschutz in Neu-Ulrichstein. Die Prüfeinrichtung zeichnet sich durch klare Strukturen und ein vorbildliches Datenerfassungssystem aus.
Vertreter der hessischen GLP-Kommission und Mitarbeiter des Instituts für Gewässerschutz auf der Freiland-Forschungsanlage in Ne
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Vertreter der hessischen GLP-Kommission und Mitarbeiter des Instituts für Gewässerschutz auf der Freiland-Forschungsanlage in Neu-Ulrichstein: von links L. Dören (Institut für Gewässerschutz), Dr. R. Hoffmann und W. Kayser (RP Gießen und Darmstadt), Dr. P. Ebke, P. Kaluza, Leiter der Qualitätssicherung und die Mitarbeiter des Instituts A. Delibas, Dr. K. Neugebaur-Büchler (Zweigstelle des Inst. f. Gewässerschutz, Friedberg bei Augsburg), P. Stegger; untenP. Weitzel, D. Fennel, T. Bing vor einem der Prüfungsteiche. (Foto: pm)
In regelmäßigen Abständen werden alle GLP-Prüfeinrichtungen (Gute Labor Praxis) in Hessen auf ihr Qualitätssicherheits-Management überprüft. »Um Chemikalien und Stoffe nach dem Chemikaliengesetz prüfen zu dürfen, müssen die Einrichtungen über ein GLP-Qualitätsmanagement verfügen«, so der Leiter der Qualitätssicherung des Instituts für Gewässerschutz, Peter Kaluza.

»In Hessen gibt es keine weitere Mesokosmos- Prüfeinrichtung im Dienstleistungssektor, in Deutschland nur eine weitere Einrichtungen, die über dieses Zertifikat der Kategorie 7 zur Bestimmung von Auswirkungen auf Mesokosmen (kleine künstlich angelegt Ökosysteme) verfügen. Mit dieser Spezialisierung platziert sich das Institut sogar in Europa auf einem inzwischen in der Fachwelt bekanntem Rang.«

Die Inspektoren Dr. Reiner Hoffmann, Leiter der Hessischen GLP-Kommission, und Willy Kayser vom Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt, der die Inspektion leitete, begutachteten in knapp zwei Tagen alle relevanten Arbeitsprozesse, angefangen von der Vorgehensweise bei der Erfassung der Daten, die Verwaltung und letztlich die Berichterstattung und Archivierung der Daten und Berichte. Die sehr umfangreichen und langwierigen Prüfungen in den so genannten Mesokosmen (Prüfteichen) erzeugen eine sehr hohe Menge an Daten, die eine sorgfältige Verwaltung benötigen. Die umfangreichen über mehrere hundert Seiten gehenden und gut gegliederten Endberichte überzeugten die Inspektoren. »Wir bedanke uns für die freundliche und entspannte Aufnahme während der Prüfung. Wir werden dem entsprechenden Referat im Ministerium für Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Wiesbaden die Erteilung des Zertifikates empfehlen«, so Herr Kayser.

Somit könne das Institut für Gewässerschutz nun für die nächsten Jahre weiter seine Tätigkeit in diesem Bereich ausbauen und auch die Freiland-Forschungsanlage erweitern. »Wir haben hier große Projekte in Vorbereitung«, meinte die Geschäftsleiterin Marlene Ebke.

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Artikel vom 22.09.2009 - 17.51 Uhr
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