Homberg (kli). Aktion der Polizei am Schulzentrum in Homberg: »Blitz für Kids« soll Pkw-Lenker disziplinieren. Die Polizei maß das Tempo der Autofahrer und wer zu schnell war, erhielt von Kindern eine gelbe Karte.
Mit der Aktion Blitz für Kids machte die Polizei in Homberg auf Gefahren für Schulkinder im Straßenverkehr aufmerksam – siehe unten stehenden Bericht. (Foto: kli)
Homberg (kli). Unter dem Slogan »Blitz für Kids« veranstaltete die Hessische Polizei und der ADAC eine Gemeinschaftsaktion zur Verkehrssicherheit von Grundschülern in Form von Geschwindigkeitsmessungen bei zu schnellen Fahrern. Mehrere Polizeibeamte waren unterhalb der Ohmtalschule anwesend und statteten einige Kinder mit Warnwesten und Polizeimützen aus. Die Jungen und Mädchen durften den Polizeibeamten bei den Verkehrskontrollen zur Hand gehen und mit Hilfe der Beamten die Fahrzeugführer auf die gemessene Geschwindigkeit hinweisen.
Zu schnelle Fahrer bekamen die gelbe Karte und eine Aufklärung über Geschwindigkeiten, Bremswege und die Gefahren die dadurch entstünden und dass ein paar km/h zu schnell über Leben und Tod entscheiden könnten. Vorbildliche Fahrer erhielten grüne Karten und Gummibärchen. Von den Kfz-Fahrern habe es nur positive Reaktionen gegeben. Die Verkehrsteilnehmer nahmen die Kontrollen und die Hinweise gelassen entgegen.
Mit anwesend war zeitweise Siegfried Schulz, der Leiter der Polizeidirektion Vogelsberg. Er machte sich ein Bild von der Aktion in Homberg und zeigte sich erstaunt über die recht hohe Anzahl derer, die sich nicht an die Geschwindigkeitsregelungen hielten. Diese zeigten sich bei den Verweisen alle einsichtig.
Immer dann wenn ein zu schneller Verkehrsteilnehmer nahte, ertönte der Ruf eines Beamten zum Haltepunkt hin, einmal Gelb bitte, dann gab es die gelbe Karte und die zu »Schnellen« mussten sich fragen, sind wir wirklich Raser?, denn die Kinder orientieren sich am Verhalten von Erwachsenen. Sie wurden um eine umsichtige Fahrweise gebeten um Unfälle zu vermeiden.
Die Aktion sollte mal zum Schulschluss so gegen halb eins durchgeführt werden. Die Raser sind vor allem abholende Eltern. Gerade die sollten es ja eigentlich besser wissen.