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Kreis will Schule an Stadt verkaufen

Artikel vom 26.05.2012 - 13.35 Uhr

Kreis will Schule an Stadt verkaufen

Homberg (ks). Die Grundschule in der Friedrichstraße wird nicht mehr gebraucht, da alle Klassen ab dem Schuljahr 2012/2013 in der Hochstraße beschult werden. Der Kreis will das Gebäude deshalb an die Stadt verkaufen. Das hatte Bürgermeister Prof. Bela Dören kürzlich bereits angekündigt.

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Der Kreis will das Gebäude der Grundschule in der Friedrichstraße loswerden. Alle Schüler sollen künftig in der Hochstraße beschult werden, wo auch die pädagogische Mittagsbetreuung stattfindet. Mit der Stadt wird derzeit über den Kauf verhandelt. (Foto: ks)
Homberg (ks). Die Grundschule in der Friedrichstraße wird nicht mehr gebraucht, da alle Klassen ab dem Schuljahr 2012/2013 in der Hochstraße beschult werden. Der Kreis will das Gebäude deshalb an die Stadt verkaufen. Das hatte Bürgermeister Prof. Bela Dören kürzlich bereits angekündigt. Der Kreis hat ein Gutachten erstellen lassen, was das Gebäude noch wert ist und der Stadt vorgelegt. Die städtischen Gremien müssen nun in der nächsten Zeit entscheiden.

Die Grundschule hat laut Kreisschuldezernent Hanns Michael Diening darum gebeten, zum neuen Schuljahr wie eingangs beschrieben zu verfahren, zumal dann auch die pädagogische Mittagsbetreuung eingeführt wird. Ferner findet im Kindergarten in der Hochstraße derzeit schon die Nachmittagsbetreuung für Schüler statt. Und die pädagogische Mittagsbetreuung samt Essensausgabe ist an zwei Standorten nicht zu leisten, zumal müssten die Lehrer ständig hin- und herpendeln.

Weil allerdings am Standort Hochstraße der Grundschule derzeit zu wenig Platz ist, wird man noch zwei Räume der angrenzenden Gesamtschule mit nutzen.

Der Verkauf werde jedoch nicht ganz so schnell über die Bühne gehen, schränkte Diening ein. Das Gebäude stammt aus den 1950er Jahren und war früher einmal Kreisberufsschule. Der Bau sei für den Kreis entbehrlich, zumal er jährlich allein 38 000 Euro nur für Betriebskosten verschlingt, so der Dezernent. »Wenn die Stadt es möchte, dann haben wir einen Käufer, sonst würden wir wahrscheinlich drauf sitzen bleiben«, so Diening.

Wenn die Stadt das Gebäude kauft und die von der Verwaltung derzeit favorisierten Pläne zum Zuge kämen, dann würde das Gebäude abgerissen, und das Gelände müsste neu beplant werden. Bekanntlich gibt es derzeit Verhandlungen mit dem Unternehmen Aldi, den Markt von Ober-Ofleiden an die Friedrichstraße zu verlagern. Dazu müssten aber auch die verkehrliche Situation neu geregelt und vernünftige Zufahrtsmöglichkeiten geschaffen werden.

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Artikel vom 26.05.2012 - 13.35 Uhr
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