Lob für langes segensreiches Wirken der Erzieherinnen
Homberg (kli). Am Samstag feierte man in Homberg das 15-jährige Jubiläum der Kindertagesstätte Hochstraße. Dazu war eine große Zahl von Gästen erschienen, Kinder, Verwandte und Erzieherinnen.
Die Gäste lauschen den Darbietungen beim Fest in der Kindertagesstätte. (Foto: kli)
In der Rückschau verwies Architektin Sabine Dörr darauf, dass die 3,1 Millionen DM für die Kindertagesstätte mit 105 Plätzen bestens angelegt waren. In Bildung und Erziehung zu investieren heiße die Zukunft zu sichern. Sie habe viel Herzblut in das Bauvorhaben gelegt, meinte die Architektin. Die Außenanlagen wurden ebenfalls von ihrem Büro geplant. Die Räume »sollen Vertrauen erwecken, sie sollen sagen, sei willkommen, schau dich um und entdecke«.
Beim Fest am Samstag nahmen alle auf den Bänken und Stühlen im Freien Platz. Für die musikalische Begrüßung sorgten Pfarrer Werner Schrag mit Gitarre, Michael Metz am Keyboard und Katja Metz mit dem Saxophon. Diese beschwingte Vorstellung gab einen Vorgeschmack auf das Geschehen des Tages. Pfarrer Schrag hielt eine Andacht, sprach ein Segensgebet und betonte, dass Kindergarten und Kita ein Segen seien. Er nannte Wünsche zur Ehrenamtlichkeit, die das Leben erleichtern und viele Probleme lösen könnten. Gott spreche »ich will dich segnen und du wirst ein Segen sein«.
Angelika Meschkat, die langjährige Leiterin dieser Einrichtung, stellte in ihrer Ansprache den Dank in den Vordergrund. Dieser galt zunächst allen, die zum Gelingen des Jubiläumsfestes beigetragen haben. Besonders erwähnte sie die Geschäftsleute, die viele Tombolapreise spendeten, des Weiteren dankte sie allen Mitwirkenden aus den Nachbarkindergärten für die Unterstützung. Pfarrer Schrag sprach ein Gebet zum segensreichen Wirken in 15 Jahren Kindergarten und Kindertagesstätte. Die Erzieherinnen hätten lange Jahre segensreich gewirkt.
Buntes Programm und Rückblick
Ein vielseitiges Programm machte den Kindern großen Spaß, die mit ihren Vorführungen wiederum die Erwachsenen erfreuten. Die Junge und Mädchen führten ein Tanzspiel auf und sangen das Lied »Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte gehen, können das Gesicht der Welt verändern«. Die Kinder fanden Unterstützer auch beim Lied am Beispiel über den einsamen kleinen Biber, der schließlich Freunde gefunden hat und die Schönheit des Lebens kennen lernte. Weitere Lieder der Kita-Kinder folgten und danach ein Gratulationsreigen, dabei auch von den Kindergärten in umliegenden Orten.
Eine Rückschau auf 15 Jahre Kindertagesstätte Hochstraße: Das Architektenbüro Dörr erhielt damals den Zuschlag für die Planung. Der Auftrag für Sabine Dörr lautete: Errichtung einer fünfgruppigen integrierten Kindertagesstätte. Die Gesamtkosten beliefen sich damals auf 3,1 Millionen DM. Der erste Spatenstich erfolgte im Dezember 1995. Richtig los gingen die Arbeiten erst im April 1996. 105 Kinder sollten darin untergebracht werden, so Sabine Dörr. Nach 17-monatiger Bauzeit war das Gebäude bezugsfertig. Die Einweihung erfolgte am 4. Oktober 1997. Viele Firmen aus dem einheimischen Raum waren bei den Arbeiten eingesetzt. Das Land Hessen und der Vogelsbergkreis waren an der Finanzierung beteiligt.
Für die Kinder, Erzieherinnen und Gäste wurde es ein schöner Tag der allen gefiel. Mit Kaffee, Kuchen und herzhaften Speisen klang die Feier aus.