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Musikalische Perlen überzeugend präsentiert

Artikel vom 30.01.2012 - 13.57 Uhr

Musikalische Perlen überzeugend präsentiert

Homberg (csi). Ein beeindruckendes, ja seelentief wirkendes geistliches Konzert gab der Soundhaufen des Gesangvereins Maulbach am späten Sonntagnachmittag in der Homberger katholischen Kirche.

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Der Soundhaufen Maulbach während seines Auftrittes in der katholischen Kirche Homberg. (Foto: csi)
Der Kirchenraum, der die akustische wie räumliche Präsenz des Chores gut unterstrich, war nicht nur vollbesetzt mit Konzertbesuchern, schnell war er auch der himmlischen Töne voll. Der Soundhaufen zeigte ein sehr breites Repertoire von hierzulande nicht allzu oft gehörten Werken, die aber chorisch durch ganz Europa führten.

Gut wurden die Zuhörer durch die zahlreichen Erläuterungen der Chormitglieder an die Hand genommen und durch das Programm geführt. Dirigent Uwe Henkhaus hatte mit diesen Stücken ein gutes Händchen gezeigt und seinen Chor exzellent auf die verschiedenen Musikstile eingestellt.

Zum Auftakt erstrahlte der Chor mit dem Stück »Ich will den Herrn loben allezeit« in einer Vertonung von August Homilius. »Erquicke mich mit deinem Licht«, das zweite Stück, aus der Feder von Albert Becker knüpfte in durchscheinender Klangfarbe unmittelbar daran an. Dagegen wurde es schnell sehr persönlich, nämlich in dem »Gebet« von Max Bruch, das der Soundhaufen emporsteigen ließ.

»Ubi caritas« des berühmten französischen Organisten Maurice Duruflé ist eines der wenigen Werke, welches der Komponist selbst für würdig hielt, es für die Nachwelt zu erhalten. Die meisten seiner Werke hatte er selbst zerrrissen. »Notre prère« vom selben Komponisten ist eine Motette mit gregorianisch wirkenden Elementen. Begabt und einfühlsam präsentierte der Soundhaufen diese beiden Musikperlen.

Das »Ave Maria« des russischen Komponisten Sergej Rachmaninov beginnt sehr melancholisch, endet dann aber majestätisch. Dirigent Uwe Henkhaus hatte die Sängerinnen und Sängern instruiert, wie ein großer, starker russischer Männerchor zu klingen, was dem Chor jedenfalls sängerisch-atmosphärisch gelang. Anschließend folgten »God in my head« von John Rutter und »God so loved the world« von Bob Chilcott, womit der Soundhaufen den aktuell bedeutendsten Komponisten geistlicher Chormusik zu Gehör brachte. Diesem hohen Anspruch zeigte sich der Chor gewachsen.



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Artikel vom 30.01.2012 - 13.57 Uhr
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