Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Lokales » Städte und Gemeinden » Homberg »

Neues Tanklöschfahrzeug noch einmal schieben?

Artikel vom 08.03.2010 - 20.30 Uhr

Neues Tanklöschfahrzeug noch einmal schieben?

Aufgrund ihrer Leistungen wurden vier Einsatzkräfte durch Stadtbrandinspektor Peter Pfeil, Wehrführer Stefan Seibert sowie Bürgermeister Volker Orth befördert: Ute Friedrich und Sandra Stein sind nun Oberfeuerwehrfrauen, Bertram Friedrich Hauptfeuerwehrmann und Steffen Orth Hauptlöschmeister.

Einige Termine stehen schon fest, berichtete der Vorsitzende Wolfgang Schmidt. Am 24. April findet der Dämmerschoppen des Spielmanns- und Fanfarencorps statt, der am 15. Mai sein erstes Konzert gibt. Für 3. Juni ist das Volksradfahren geplant. Im Juli wird das Brunnenfest veranstaltet und am 1. August findet der Stadtfeuerwehrtag in Ober-Ofleiden statt. Auch der Termin für die 150-Jahr-Feier der Feuerwehr Homberg steht jetzt fest: Vom 7. bis 10. Juni 2012 soll dieses Jubiläum gebührend gefeiert werden. Am Wochenende darauf wird in Homberg die Feier zum 50-jährigen Bestehen der Hessischen Feuerwehrmusik veranstaltet. Bürgermeister Volker Orth dankte den Feuerwehrleuten für ihre hervorragende Arbeit. Er habe sich immer für den Ausbau der Infrastruktur eingesetzt, wozu die Feuerwehren gehörten. Dennoch müsse man sich nun überlegen, wie es bei der derzeitigen Finanzlage weitergehen soll. Lege man die Ortsteilwehren zusammen, schränke man das Engagement, die Handlungsfähigkeit und die Motivation der Feuerwehrleute ein. 2006 habe die Feuerwehr einen Bedarfs- und Entwicklungsplan vorgelegt, über den es zu verhandeln gelte. Man müsse prüfen, ob es nicht noch Einsparpotenzial gibt. Er mache sich aber weiter für die Wehren stark, da es in Homberg gut ausgebildete Einsatzkräfte gibt und man sich vorbildlich um Nachwuchs bemühe. Stadtbrandinspektor Peter Pfeil erklärte, dass es durchaus möglich sei, die geplante Ersatzbeschaffung eines Tanklöschfahrzeuges um einige Jahre zu verschieben, aber langfristig sei diese Investition unausweichlich, da das aktuelle Fahrzeug über 30 Jahre alt ist. Auch sei wohl nicht daran zu rütteln, dass die Stadt die Ausgaben für den Digitalfunk übernehmen muss, der bis Ende 2012 flächendeckend kommen soll. Wie gut die Homberger Feuerwehr funktioniert, habe der Brand bei der Firma Kamax im vergangenen Jahr gezeigt. Nur durch die richtige Reaktion und entsprechende Gerätschaften sei ein viel größerer Schaden verhindert worden. Dies mache deutlich, dass die Brandbekämpfung ohne die nötige Ausrüstung sehr viel schwieriger sei. Pfeil wies darauf hin, dass es zu Beginn des Jahres eine Gesetzesänderung gab, die es nun Feuerwehrleuten bis 65 Jahren ermöglicht, aktiven Dienst zu leisten.

Auch Bürgermeisterkandidat Béla Dören erklärte in einem Grußwort an die Versamlung, dass der Haushalt ausgeglichen werden und über freiwillige Ausgaben nachgedacht werden müsse. Er wolle im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister die Feuerwehren in allen Ortsteilen erhalten, auch wenn es schwierig ist.



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 08.03.2010 - 20.30 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang