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Publikum wurde mit Ortsschelle herbei gerufen

Artikel vom 06.06.2010 - 19.39 Uhr

Publikum wurde mit Ortsschelle herbei gerufen

Homberg-Deckenbach (kli). Kürzlich veranstaltete der Gemischte Chor »Eintracht« ein Sternsingen unter dem Slogan »Sing mit uns«.
Der Chor beim Sternsingen in Schadenbach. 	(Foto: kli)
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Der Chor beim Sternsingen in Schadenbach. (Foto: kli)
Dieses begann um 12.30 Uhr in Schadenbach, wurde um 13.15 Uhr in Höingen fortgesetzt und fand um 13.45 Uhr in Deckenbach sein Ende. Mit einer Flyeraktion und dem Läuten der Ortsdienerschelle durch Bernd Knögel und Karin Wilhelm lud man die Bevölkerung der drei Dörfer an markante Plätze ein.

In Schadenbach eröffnete der Gesangverein seinen Vortragsreigen im Hof Gemmer und in der Schäferstraße. In sehr guter Besetzung und mit Dirigent Peter Dittrich aus Bleidenrod erklang unter anderem »Nimm dir Zeit zu Leben«, »An die Freude«, »Sia hamba«, »Glaube, Hoffnung, Liebe« und »Nkosi sikeleli Afrika«. Besonders gefielen die Lieder aus Afrika und »Nimm dir Zeit zu Leben«.

Zu den weiteren Liedern in Höingen und Deckenbach zählten unter anderem »Asante sana Yesu«, »Heimatlied« und »O, dass ich tausend Zungen«. Im Anschluss war die Bevölkerung zum gemeinsamen Kaffeetrinken ins Deckenbacher Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Dort zog Detlef Filipp, der zweite Vorsitzende, ein Resümee zum Tag. Das Ziel war zum einen, neue Sänger zu gewinnen und zum anderen der Öffentlichkeit zu zeigen, dass der Gesangverein mit dem »neuen/alten« Dirigenten Peter Dittrich wieder singt, um sein abwechslungsreiches Repertoire vorzustellen.

Die Planungen für 2010 und 2011, so Filipp weiter, würden konkret, und man bereite wieder einen Dorfabend vor. Musikalisch wolle man sich weiter entwickeln, dafür wäre es günstig, wenn neue Sänger (sowohl Männer als auch Frauen) den Chor verstärken könnten. Das Einstudieren von neuem Liedgut werde in Kürze folgen, zum einen für Neueinsteiger und zum anderen zur Festigung des Chorgesangs. Auch Peter Dittrich äußerte sich zur Chorpause in Deckenbach. Eine solch lange Pause werde in Zukunft durch ein anderes Management ver- mieden. Natürlich, so Dittrich, habe ihm etwas gefehlt, dies sei ihm in der Auszeit richtig bewusst geworden. Inzwischen seien alle Sänger wieder dabei und machten gerne mit. Er fühle sich in Deckenbach wie zu Hause, unterstrich Dittrich. Der Chor und der Vorstand wären jederzeit kommpromisbereit und neuem Liedgut gegenüber aufgeschlossen, dies sei ein Teil des Erfolgs, und der sei nur durch ein gutes Mit- einander erreichbar.

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