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Resonanz auf »VB Quer« sprengte alle Erwartungen

Artikel vom 04.02.2010 - 10.00 Uhr

Resonanz auf »VB Quer« sprengte alle Erwartungen

Homberg-Maulbach (csi). Im Anschluss an das Totengedenken auf dem Friedhof hielt der Gesangverein die Jahreshauptversammlung seines Jubiläumsjahres. Mit gut 40 Mitgliedern war die Versammlung gut besucht.
Auf den Foto sieht man (v.l.): Der Vereinsvorsitzende Thomas Schlosser mit den Geehrten Herbert Ruppert, Uwe Henkhaus, Andrea Gr
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Auf den Foto sieht man (v.l.): Der Vereinsvorsitzende Thomas Schlosser mit den Geehrten Herbert Ruppert, Uwe Henkhaus, Andrea Greb, Thomas Ruppert und Christina Feldbusch. (Foto: csi)
Homberg-Maulbach (csi). Im Anschluss an das Totengedenken auf dem Friedhof hielt der Gesangverein die Jahreshauptversammlung seines Jubiläumsjahres in der Gastwirtschaft »Licher Eck«. Mit gut 40 Mitgliedern war die Versammlung gut besucht. Im Mittelpunkt standen die Neuwahlen, einstimmig wurde Thomas Schlosser als Vereinsvorsitzender an der Spitze des Vereins bestätigt. Nach 22 Jahren Vorstandsarbeit, darunter 18 Jahre als Rechner, schied Thomas Ruppert aus dem Vorstand aus. Thomas Schlosser dankte ihm besonders für seine Arbeit, respektierte aber seinen Entschluss. Gleichfalls dankte der Vereinsvorsitzende allen anderen Vorstandsmitgliedern, während umgekehrt Beisitzer Martin Overrath dem Vorsitzenden für dessen Arbeit dankte. Als Nachfolgerin für Thomas Ruppert wurde Irmgard Willsch einstimmig zur Rechnerin gewählt.

Sämtliche weiteren Wahlen fielen ebenfalls einstimmig aus und bestätigten in ihren Ämtern: 2. Vorsitzender Heiko Greb, Schriftführerin Angelika Luft, die Beisitzer Christa Metz, Waltraud Schlosser, Rosi Böcher, Lotti Kehl, Andrea Greb, Günter Liehr, Martin Overrath und Dieter Ladwig. Darüber hinaus gehören Dirigent Uwe Henkhaus und die Leiterin des Kinderchores Christina Feldbusch durch ihr Amt dem Vorstand an. Ferner wurden als neue Kassenprüfer Birgit Wendland und Silke Sann-Kehl gewählt. Bernd Seim und Erwin Frömel wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Als fleißigste Singstundenbesucher erhielten Andrea Greb und Herbert Ruppert ein Geschenk, sie hatten jeweils nur einmal in den Proben gefehlt. Nur zweimal fehlte Wolfgang Schlosser, und nur dreimal fehlten Marga Trapp, Ingrid Schmidt und Christoph Willsch. Thomas Schlosser überreichte ein Geschenk an Margot Seim, die oft die Handzettel für die Veranstaltungen des Vereins austrage, als Beispiel für die vielen Sachen, die im Verein »außer der Reihe anfallen«.

Mit einem Präsent dankte der Vereinsvorsitzende Thomas Schlosser weiterhin dem Diri- genten Uwe Henkhaus sowie der Chorleiterin des Kinderchores Christina Feldbusch. Diese mache gemeinsam mit Simone Ruppert eine tolle Arbeit. Beim letztjährigen Kinderchorkonzert habe man die echte Freude der Kinder beim Singen und Aufführen spüren können. Der Kinderchor bestehe nun aus 16 Kindern und habe nach dem Konzert noch ein paar Zugänge bekommen, freute sich Christina Feldbusch. Ferner singen 35 Frauen und 15 Männer im Gesangverein, der im Jubiläumsjahr 156 Vereinsmitglieder hat, wie Thomas Schlosser bekannt gab. Er appellierte an die Vereinsmitglieder, dass diese bei den zahlreichen bevorstehenden Veranstaltungen des 100-jährigen Jubiläums mitziehen und den Vorstand nicht alleine lassen. Ebenso hoffte er, dass bei den Chorsängern in den Proben »noch der Knoten platzen werde« und dass diese mit Elan und einem guten Probenbesuch im 100. Jahr des Vereinsbestehens dabei seien.

Neben dem Bericht des Rechners Thomas Ruppert, dem die Kassenprüferinnen Hiltrud Löchel und Marga Trapp eine einwandfreie Kassenführung bestätigten, gaben die Schriftführerin Angelika Luft, der Vereinsvorsitzende Thomas Schlosser und Dirigent Uwe Henkhaus ihre Jahresberichte. Aus allen drei Jahresberichten ging hervor, dass 2009 nicht das Jahr vieler spektakulärer Auftritte war. Am beeindruckendsten sei das Konzert »VB Quer« gewesen, das der »Soundhaufen« gemeinsam mit dem Männerchor »Naturtrüb« und dem Kinderchor der Gerhart-Hauptmann-Schule in der Nieder-Ofleidener Sporthalle veranstaltete. Diese sei an die absolute Obergrenze ihres Fassungsvermögens gekommen: etwa 450 zahlende Gäste, darüber hinaus Kinder und Eltern der Gastchöre. Der Vorverkauf sei eingeschlagen wie nie zuvor, das Telefon habe nicht still gestanden, und binnen kürzester Zeit seien die Karten verkauft gewesen.

Allerdings betrachteten Vorsitzender Thomas Schlosser und Chorleiter Uwe Henkhaus angesichts der fehlenden Ziele eines auftrittsarmen Jahres auch etwas sorgenvoll auf Stimmbildung, Lerntempo, Motivation und Ausgeglichenheit der Stimmenbesetzung in den Chorgruppen. Der »Soundhaufen« sei derzeit sein größtes Sorgenkind, sagte Uwe Henkhaus. Er lobte aber auch die guten Seiten: »Der Maulbacher Chor ist familiär, die Sänger hören aufeinander im doppelten Sinn des Wortes.« Ein 100-jähriges Jubiläum eröffne nicht nur den Rückblick, sondern auch die Frage, wie es weitergehen könne. Dazu machte Uwe Henkhaus Mut auch neue Wege zu gehen. Gerade das sei eine Stärke des Maulbacher Gesangvereins, dass das Vereinsleben nicht so sehr an der Vergangenheit ausgerichtet sei.

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Artikel vom 04.02.2010 - 10.00 Uhr
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