Schäden durch Wildschweine - Windmühlen retten Kitze
Homberg-Büßfeld (kli). Hohe Wildschäden durch Schwarzwild wurden in der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Büßfeld dieser Tage beklagt.
Ehrung bei der Jagdgenossenschaft Büßfeld durch, von links, Jagdvorsteher H. Harres, R. Erkel, H. Seibert und Jagdpächter W. Theiß. (Foto: kli)
Jagdvorsteher Hartmut Harres sagte, die Wildschweine hätten besonders Maisäcker aufgesucht und trotz intensiver Bejagung und Schutzzäunen für Schäden gesorgt. Bei der Zaunkontrolle halfen die Landwirte mit. Im Getreide blieb der Schaden gering. Der Jagdpächter und sein Team hätten 16 Wildschweine erlegt, dabei hätten fahrbare Feldkanzeln und Kirrungen gut geholfen. Beim Mähtod seien überwiegend Rehkitze betroffen gewesen, allerdings hätten aufgestellte Windräder die Ricken vor dem setzen in den Setzen verscheucht. Man habe, so Harres weiter, ein Grillfest veranstaltet und einen Teil der Jagdpacht für ein neues Friedhofstor und die Erneuerung des Harmoniums bereitgestellt. Er dankte Jagdgenossen, Vorstand und Pächtern für das gute Miteinander.
Dann ehrte er mit prächtigen Geschenkkörben zwei ausscheidende Vorstandsmitglieder: Rechner Herbert Seibert hat 35 Jahre dieses Amt vorbildlich betreut und Schriftführer Rudolf Erkel war 20 Jahre im Vorstand. Rudolf Erkel gab seinen Bericht und ebenso Herbert Seibert. Die Prüfer Karl-Heinz Seipp und Karl Ruckelshauß hatten das Rechnungswesen für in Ordnung befunden. Neue Kassenprüfer sind Wilhelm Männche und Werner Becker, Walter Habermehl wurde Ersatzprüfer. Zur Verwendung des Jagderlöses sprach sich die Versammlung in einer Abstimmung für das Bilden von Rücklage aus.
Die Neuwahl des Vorstandes ergab dieses Ergebnis: Hartmut Harres wurde Jagdvorsteher, Stellvertreter Gerhard Röcker, neuer Rechner Uwe Seibert und neuer Schriftführer Martin Röcker, Jagdausschussvorsitzender Gerhard Röcker und als weitere Ausschussmitglieder Karl-Heinz Seipp und Werner Becker. Als deren Stellvertreter fungieren Helmut Schweißguth, Willy Schäfer und Wilfried Altvater. Jagdpächter Wolfgang Theiß verwies in seiner Jahresbilanz auf eine Strecke von 16 Stück Schwarzwild, 13 Stück Rehwild, drei Füchse, ein Iltis und 14 Waschbären, hinzu kam Fallwild. Theiß dankte den Jagdgenossen, die bei den Drückjagden mitgeholfen hätten und ansonsten für das gute Miteinander