Homberg (kli). Auf dem Gelände der »Bleiche« in Homberg hat der »Weihnachtscircus« aus Kaiserslautern seine Zelte aufgeschlagen, um sein reichhaltiges Programm aufzuführen und um eine Vielzahl von Tieren vorzustellen. Bis einschließlich Sonntag, den 3. Januar, gibt es jeweils um 15.30 Uhr eine Aufführung.
Pferdedressuren gehören zu den Besonderheiten des Weihnachtscirus' in Homberg. (Foto: kli)
Homberg (kli). Auf dem Gelände der »Bleiche« in Homberg hat der »Weihnachtscircus« aus Kaiserslautern seine Zelte aufgeschlagen, um sein reichhaltiges Programm aufzuführen und um eine Vielzahl von Tieren vorzustellen. Über den bisherigen Verlauf in Homberg zeigte sich Direktor Freddi Bügler nicht zufrieden. Die Kältewelle, die das Unternehmen in Homberg überraschte, verursacht erhöhte Kosten und Mehrarbeit. Das Hauptproblem seien, so der Direktor, das ausbleibende Publikum und der erhöhte Futterbedarf. Man bittet die Bevölkerung doch zu den jeweils etwa zweistündigen Veranstaltungen zu kommen, und man wäre dankbar über Heu- und Stroh-Futterspenden in Form von von Rund- oder Quaderballen. Diese könnten auch abgeholt werden. Bis einschließlich Sonntag, den 3. Januar, gibt es jeweils um 15.30 Uhr eine Aufführung.
Am Montag konnte man von einem größeren Publikum sprechen, das sich im gut geheizten Zelt einfand und ein ansprechendes Programm erlebte. Es enthielt alles, was man von einem Circus in dieser Größenordnung erwarten konnte. Es sei vorweg genommen, Bügler und seine Künstler erhielten gerade von Jugendlichen und Kindern allerbeste Bewertungen, unter anderem war die Rede vom besten Circus, den man bisher in Homberg hatte, dem konnte man nur beipflichten.
Das Programm begann mit dem Auftritt eines Clowns, der auch als Feuerspucker, als Artist und als Helfer in der Manage ausgezeichnete Auftritte hatte. Freddi Bügler war der ruhende Pol und zeigte sich als wichtigstes Allroundgenie. Er hatte die Ansagen inne, dirigierte das Programm und stand bei fast allen Programmpunkten im Mittelpunkt. Er forderte das Publikum immer wieder zum applaudieren auf. Bei den meisten Darbietungen wäre dies gar nicht nötig gewesen, denn die versierten Gäste erkannten die Leistungen von Anfang bis Ende an und zeigten dies mit entsprechenden Beifallsbekundungen.
Neben den Artisten und Zauberern standen die ins Programm eingebundenen Tiere zur Freude der Kinder im Mittelpunkt. Unter den Tiervorführungen begeisterte die Pferde-Vierergruppe, die in Trab und Galopp die Manege umrundete, sowohl hintereinander als auch paarweise und sogar noch auf den Hinterbeinen balancierten. »Max« und »Moritz« hießen zwei gescheckte geduldige Esel, die im Wechsel eine große Wippe auf und ab bewegten und nicht immer zu kleinen Kunststücken bereit waren. Popcorn und Zucker gab es zur Belohnung, und dann klappte auch diese Vorstellung. Besonders ins Herz schloss man zwei Shetlandponys, die in Verbindung mit dem Clown eine Galavorstellung gaben und sogar zwischen den Besucherreihen ganz nah vorbei liefen.
Der Atem stockte einem bei dem Auftritt des Messerwerfers, dessen Würfe immer ganz nah am Körper einer jungen Frau landeten. Dass ein Lasso akrobatiktauglich ist, bewies »Don Alfredo«, und er glänzte damit, dass es den Zuschauern schwindlig wurde. Der Clown sollte dann einen Esel reiten und schaffte das Aufsitzen nicht. Als es dann gelang, saß er allerdings verkehrt herum auf dem Tier, und wiederum sehr zur Freude der Kinder hielt er dessen Schwanz in den Händen und suchte den Kopf.