Der »Wutzekiller« (Wolfgang Danzeisen) stieg in die Bütt und erzählte vom Metzgerleben, dazu nahm er jeweils einen Zug aus der Flasche mit dem Hochprozentigen und rief »euer Homberger« und die Gäste antworteten »Wutzekiller«. Das Männerballett zeigte einen »Bauchtanz«. Auf den Bäuchen waren gemalte Gesichter zu sehen, je nach Form mit unterschiedlichem Ausdruck. Maja Metz hatte für die Einstudierung gesorgt. Für strapazierte Lachmuskeln sorgten die Gebrüder Arnold und Joachim Hetzer als Tramps. Sie gaben das Stadtgeschehen aus ihrer Sicht wieder, mit einem Schwimmbad ohne Wasser, dem Rentnerdasein eines einstigen Bankangestellten und den Geschehnissen in Ober-Ofleiden mit Kindergartenverlegung und den Ortsbeiratsrücktritt. Auch die Seniorenresidenz im Schechenbachtal fehlte nicht. Mit tosendem Beifall wurden die Tramps verabschiedet. Die HSC-Teenie-Garde wartete ebenfalls mit Bestleistungen auf. Aus der Fastnacht sind »Frau Hom« und »Frau Berg« (Silke Kraft und Astrid Weixler) nicht wegzudenken. Sie zeigten ihre überragende Klasse mit vielen Parodien aus dem Stadtgeschehen. Auf den Schildern waren die Themen zu lesen, die so reichlich vorkamen, dass es einen ganzen Schilderwald gab. Zur Sprache kamen Kindergartenumzug, Ortsvorstehersuche in Ober-Ofleiden, das Festefeiern bei knappen Finanzen und das Feuerwerk, das nur durch die Hilfe von Sponsoren abgebrannt werden konnte, des weiteren Bürgermeisterwahl und Apfelfest. Die Dannenröder »Lady-Kracher« unter der Leitung von Conny Wolf brannten ein Feuerwerk moderner Tanzkunst ab.
Thomas Kraft, genannt »De Aut«, ist Waldfacharbeiter und trat als solcher mit Schutzkleidung und Motorsäge in die Bütt. Mit kräftiger Stimme erklärte er zunächst, dass er nicht dem Motto entsprechend im Wald stehe, sondern im Wald arbeite. Er hatte Hinweise zur Müllproblematik parat. Auch die Eindrücke aus dem Rathausbereich nahm er ohne Blatt vor dem Mund auf die Schippe. Er forderte die Homberger auf, ihn ins Rathaus zu wählen, dann bestimme er den weiteren Weg. Dann kam eine Seniorengruppe mit ergrauten Männern und Frauen mit Rollatoren mühselig auf die Bühne. Ihr Sprecher erklärte, dass sie die ersten Bewohner der Seniorenresidenz »Boldgorn« sind und in der Stadthalle noch Licht gesehen hätten. Die gekonnte Vorstellung gaben die Ehepaare Höck, Schepp, Friedrich und Kudla. Auch für diese einzigartige Vorstellung gab es Applaus und Orden. Die »Kamellemädchen« unter der Leitung von Yvonne Fina boten eine temperamentvolle Tanzfolge.
Weitere Redner stiegen mit Frank Deeg als »Der Erste« und Bernd Schneider als »Hausmann« in die Bütt. Die HSC-Garde und das HSC-Männerballett hatten ihren zweiten Auftritt. Mit dem großen Finale nahm die facettenreiche und sehr lebendige Prunkfremdensitzung ihr Ende. Die Technik lag bei Sascha Mahler und Tim Schneider in den besten Händen und die Gesamtleitung beim ersten Vorsitzenden Wolfgang Schneider, der eine lange Dankesrede zu leisten hatte. Besonders erwähnte er die vielen Helfer im Thekenbereich, in der Küche, bei der Bedienung und die Mitwirkenden im Hintergrund.