Artikel vom
19.12.2007 - 11.30 Uhr
Kirtorf liegt zentral in unverfälschter Natur
Mitten in Hessen, am Nordrand des Vogelsbergkreises, liegt die im
Rahmen der Gebietsreform aus sieben Gemeinden gebildete Stadt Kirtorf
mit insgesamt 3610 Einwohnern. Kerngemeinde mit dem Verwaltungssitz ist
das althessische Kirtorf (1106 Hektar Fläche).
© AAZ
Kirtorf wurde 917 erstmals als Gleene erwähnt, ist seit 1489 mit Stadtrechten versehen. Kirtorf sowie sechs weitere ehemals selbstständige Gemeinden bilden die heutige Stadt. Es sind die Stadtteile Arnshain, Gleimenhain, Heimertshausen, Lehrbach, Ober-Gleen und Wahlen. Die gesamte Gemarkungsfläche umfasst 7988 Hektar. Davon sind 43% Waldungen, 32% Äcker, 19% Grünland und 9% sonstige Flächen. Einige Dienstleistungsbetriebe und Geschäfte sichern die Versorgung. Für Sport und Freizeit gibt es vielfältige Möglichkeiten: Angeln, Schwimmen, Wandern, Reiten, Gymnastik, Trimmsport, Waldlehrpfade, Fussball, Tennis, Tanzen, Camping, Motor- und Segelfliegen im unmittelbaren Umland.
Geologisch stellt sich das Stadtgebiet wie ein großer Sattel dar: im Osten begrenzt von dem tiefen Flusstal der Antrift, im Westen durch das der Gleen, dazwischen der Süd-Nord-Höhenzug der Rhein-Weser Wasserscheide. Deren höchste Erhebung mit 388 m über NN liegt südwestlich von Arnshain, ihr tiefster Punkt mit 215 m im Nordwesten an der historischen alten Kirschbrücke aus dem Jahre 1541, wo die Gleen die Gemarkung und den Vogelsbergkreis verlässt.
Die verkehrsmäßige Lage des Raumes ist sehr gut, da viele bedeutende Fernstrassen und Eisenbahnen die Region Kirtorf kreuzen oder rundum tangieren, ihr aber noch weithin unverfälschte Natur und erholsame Ruhe belassen. Eine Städtepartnerschaft besteht mit der niederösterreichischen Gemeinde Kilb. Seit kurzem verfügt Kirtorf über ein sehr liebevoll gestaltetes Heimatmuseum.