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Leitung aufgetaut: Badezimmer gerät in Brand

Artikel vom 07.02.2012 - 17.16 Uhr

Leitung aufgetaut: Badezimmer gerät in Brand

Kirtorf (bl). Es war kurz nach 22 Uhr am Montag, als die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren von Kirtorf-Mitte, Ober-Gleen und Lehrbach zu einem Brandeinsatz nach Kirtorf in die Straße Am Kaplaneiberg gerufen wurden.

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Feuerwehrleute am späten Montag Abend an der Einsatzstelle. (Fotos: bl)
Zu diesem Zeitpunkt war es noch unklar, ob es sich um einen Wohnungs- oder sogar um einen Wohnhausbrand handelte.

Ein Bewohner dieses Hauses hatte versucht, eine eingefrorene Wasserleitung mit einem Gasheizstrahler wieder aufzutauen. Dabei geriet das Mobiliar in Brand. Versuche des Hausbewohners, den Brand zu löschen, scheiterten.

Rund 30 Feuerwehrkräfte aus Kirtorf, Ober-Gleen und Lehrbach waren schnell vor Ort. Zwar wurde ihnen beim Eintreffen mitgeteilt, dass das Feuer bereits gelöscht sei, aber als ein Feuerwehrmann die Tür zum Bad öffnete, schlugen ihm die Flammen entgegen. Die Tür wurde schnell wieder geschlossen, mehrere Einsatzkräfte drangen unter schwerem Atemschutz in den brennenden Raum vor und löschten das Feuer.

Beim Versuch der Hausbewohner, den Brand selbst zu löschen, erlitt eine Person eine Rauchgasvergiftung. Sie musste vom Rettungsdienst ins Alsfelder Kreiskrankenhaus gebracht werden.

Der Rettungsdienst war bereits mit den Feuerwehren alarmiert worden, weil sich in dem brennenden Raum eine Person hatte aufhalten sollen, die nach Hilfe schrie. Nachdem die Feuerwehren aus Kirtorf den Brand gelöscht hatten, bliesen sie mit einem Hochleistungslüfter den Rauch aus dem Raum.

Als Brandursache muss von einem unsachgemäßen Umgang mit dem Gasheizstrahler ausgegangen werden.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei, Probleme mit zugefrorenen Leitungen, Heizungsstörungen oder ähnliches bei der aktuellen Kälte durch Fachbetriebe beseitigen zu lassen. Eigenmächtiges Vorgehen kann – wie der aktuelle Vorfall in Kirtorf gezeigt hat – zu erheblichen Personen- oder Sachschäden führen.

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Artikel vom 07.02.2012 - 17.16 Uhr
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