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Motorradfahrer verunglückte tödlich bei Überholen von Lkw

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Artikel vom 21.08.2011 - 19.37 Uhr

Motorradfahrer verunglückte tödlich bei Überholen von Lkw

Kirtorf (bl). Tragischer Unfall auf der Bundesstraße 62 bei Lehrbach: Ein 53-Jähriger aus Waldeck-Frankenberg stürzte bei einem Überholvorgang mit seinem Motorrad in Kurve und wurde tödlich verletzt.

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Rettungskräfte, Notarzt und Hubschrauberbesatzung haben nach dem Unfall vergeblich versucht, den 53-jährigen Motorradfahrer wiederzubeleben. (Foto: bl)
Kirtorf (bl). Am Samstag gegen 8.15 Uhr ereignete sich auf der B 62 zwischen Stadtallendorf-Niederklein und Kirtorf-Lehrbach ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 53- jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg ums Leben gekommen ist. Der 53-Jährige war in einer Gruppe von fünf Motorradfahrern auf dem Weg zu der Oldtimer-Motorrad-Veranstaltung in Schotten, dem Schotten-Grand-Prix.

Kurz vor Kirtorf-Lehrbach überholte der Motorradfahrer mit seinem Fahrzeug einen Lkw und scherte vor dem Laster im Bereich einer scharfen Linkskurve wieder ein. Zu einer Kollision mit dem Lkw kam es nach Angaben der Polizei nicht. Vermutlich infolge zu hoher Geschwindigkeit beim Wiedereinscheren kam der Fahrer mit Motorrad zu Fall und rutschte nach rechts über die Fahrbahn in die Leitplanken. Dabei kollidierte der 53- jährige mit einer Halterung der Leitplanken, die als »Doppel-T Träger« gestaltet ist. Er zog sich tödliche innere Verletzungen zu. Auch wenn Rettungskräfte sofort hinzugezogen wurden, die durch einen Notarzt und die Besatzung des Rettungshubschraubers »Christoph 28« unterstützt wurden, konnte nach erfolglosen Reanimationsversuchen gegen 9 Uhr nur noch der Tod des Kradfahrers festgestellt werden.

Die Strecke wurde in der Zeit der Unfallaufnahme bis 12.10 Uhr komplett gesperrt. Da Öl aus dem Motorrad ausgelaufen war, waren ebenfalls Kräfte der Feuerwehr Kirtorf im Einsatz. Neben zwei Streifen der Alsfelder Polizeistation wurde zusätzlich in Absprache mit der Staatsanwaltschaft ein Unfallgutachter hinzugezogen, um den Vorfall detailliert zu rekonstruieren. An dem Motorrad, das durch einen Abschleppdienst geborgen wurde, entstand Totalschaden. Als Unfallursache geht die Polizei von nicht angepasster Geschwindigkeit beim Wiedereinscheren aus. In Verbindung hiermit hätten fehlende Kenntnisse des Streckenverlaufs zu dem schweren Unfall geführt.

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