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TSG Kirtorf baut Angebote aus

Artikel vom 06.06.2010 - 19.39 Uhr

TSG Kirtorf baut Angebote aus

Kirtorf (ia). Auf eine beachtliche und breitgefächerte sportliche Bilanz Rückschau hielt am Freitagabend die Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Kirtorf in ihrer Jahreshauptversammlung im Sportheim. Im Rahmen der Vorstandsneuwahlen wurden der Rechner sowie alle Abteilungsleiter erneut in ihren Funktionen bestätigt.
Gruppenfoto mit den für langjährige Zugehörigkeit zur TSG Kirtorf Geehrten mit, von links: Vorsitzender Jens Czupalla, Klaus Glä
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Gruppenfoto mit den für langjährige Zugehörigkeit zur TSG Kirtorf Geehrten mit, von links: Vorsitzender Jens Czupalla, Klaus Gläser, Helmut Schmidt, Helmut Strempel, Christian Meß, Helmut Gläser, Karl-Heinz Anton und Emil Boß. (Foto: ia)
Verdiente langjährige Vereinsmitglieder wurden von Jens Czupalla, dem Vorsitzenden der TSG, besonders geehrt. Vorsitzender Czupalla hieß insgesamt 32 Mitglieder im gut gefüllten Sportheim - dort ist jetzt ein Anbau in Arbeit - willkommen, da- runter auch Kirtorfs Stadtoberhaupt Ulrich Künz. Der Bürgermeister überbrachte in einer mit Blick auf den Hessentag und den dort stattfindenden italienischen Abend kurz gehaltenen An- sprache die Grüße der Stadt. Künz, selbst auch Mitglied des Vereins, informierte über den aktuellen Stand der auf dem Sportgelände gemeinsam mit dem Verein durchgeführten Investitionen. Dies sei nur möglich gewesen durch gemeinsame Sicherstellung der Finanzierung bei »erheblichen Finanzierungsumfängen.« Die Großgemeinde Kirtorf sei im Unterschied zu vielen anderen Kommunen noch finanziell in der glücklichen Lage, »dass wir das schultern können«, zeigte sich der Bürgermeister zufrieden. Künz betonte zugleich die positive Einstellung seiner Gemeinde zur Vereinsarbeit insgesamt. Er freue sich daher auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und hoffe, dass bis zum September alle Maßnahmen abgeschlossen werden könnten. Alle Ausschreibungen seien nämlich inzwischen unter Dach und Fach. Wenn im Spätsommer der neue Spielbetrieb beginne, dürften der Einschätzung des Bürgermeisters zufolge die neuen Einrichtungen dem Verein zur Verfügung stehen.

Der Verein zähle derzeit 622 Mitglieder, teilte Czupalla im Geschäftsbericht mit. Auch machte er weitere statistische Angaben zu den Akti- vitäten der TSG: zehn Vorstandssitzungen, Gratulationen und Präsentüberreichung bei 20 Mitgliedern, die einen runden Geburtstag feierten, außerdem auch bei zwei Goldenen Hochzeiten, einer Diamantenen und einer Eisernen Hochzeit.

Zu den herausragenden Erfolgen im abgelaufenen Sportjahr zähle zweifellos der Erfolg bei den letzten Hallenkreismeisterschaften der Senioren, so Czupalla zum sportlichen Bereich seines Berichts. In der von der Fußballspielgemeinschaft (FSG) Kirtorf in Kooperation mit dem Kreisfußballausschuss ausgerichteten Veranstaltung habe man sich verdient im Endspiel gegen Homberg/Ober-Ofleiden durchsetzen können und somit zum dritten Mal den Titel errungen. Die Hallenkreismeisterschaft, zum zweiten Mal von der FSG Kirtorf ausgerichtet, wertete Vorsitzender Czupalla als großen Erfolg. Stellvertretend für alle Helfer seien vor allem Arno Naumann, Karl-Heinz Anton und Lothar Kehl hervorzuheben, sagte der Vorsitzende unter Beifall der Mitglieder.

Jens Czupalla ging auch auf den geselligen/ wirtschaftlichen Bereich näher ein wie das Stadtfest im Rahmen der Vereinsgemeinschaft Kirtorf - dabei habe die TSG wieder den Bierpils unter seiner Verantwortung gehabt -, das Familienfest am 24. Oktober in der Gleentalhalle - nachmittags mit einer Familienolympiade und abends mit einer Rock- und Pop-Party -, und den Weihnachtsmarkt. Dieser sei nunmehr bereits zum 18. Mal von der TSG reibungslos und erfolgreich organisiert worden, wenngleich dieses Mal mit einem wirtschaftlich nicht zufriedenstellenden Resultat.

Czupalla appellierte mit Blick auf die Arbeiten an die Mitglieder, sich stärker einzubringen. Dank gebühre wieder Karl-Heinz Anton, Rainer Christoph, Lothar Kehl und Arno Naumann. Der Vorsitzende regte an, gegebenenfalls ein ganz neues Konzept für den Weihnachtsmarkt aufzustellen, um diesen wieder attraktiver zu gestalten. Außerdem gelte es, die anderen teilnehmenden Vereine in die Abwicklung stärker mit einzubeziehen, schließlich hätten diese im Vergleich zur TSG nur einen geringen Anteil an Arbeitsaufwand, und die TSG müsse auch die ganzen Kosten wie für Karussell und GEMA tragen.



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