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Ergreifende Botschaft bei Abendmusik vermittelt

Artikel vom 17.11.2009 - 20.39 Uhr

Ergreifende Botschaft bei Abendmusik vermittelt

Mücke-Ober-Ohmen (sf). Zu einem außergewöhnlichen Konzert des Dekanats hatte die Kirchengemeinde Ober-Ohmen jetzt eingeladen. Dekan Norbert Heide übernahm die Begrüßung zur Abendmusik zum Ende des Kirchenjahres.
Zu einem außergewöhnlichen Konzert des Dekanats hatte die Kirchengemeinde Ober-Ohmen jetzt eingeladen. 	(Foto: sf)
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Zu einem außergewöhnlichen Konzert des Dekanats hatte die Kirchengemeinde Ober-Ohmen jetzt eingeladen. (Foto: sf)
Er stellte die Andacht unter das Wort »Wir haben Zeit, wir haben Zeit zu leben und zu sterben und am Ende ist es Gotteszeit«. Johann Sebastian Bach stand musikalisch im Mittelpunkt. Die Bedeutung des Komponisten und Musikers liegt besonders in Werken der protestantischen Kirchenmusik. Er beherrschte in außerordentlicher Weise das Cembalo- und Orgelspiel. Seine Kunst des Improvisierens im polyphonen Stil war hoch ausgebildet.

Die höchste Kunstform der Barockmusik, die Fuge, führte Bach zu ihrem Höhepunkt. Seine Werke sind gekennzeichnet von dynamischer Melodik, einem hohen Maß an Ausdrucksvariation und Harmonie. Johann Sebastian Bach beherrschte - ausgenommen die Oper - alle musikalischen Möglichkeiten in seiner Zeit.

Die musikalische Gesamtleitung des Konzertes hatte Ulrike Sgodda-Theiss von der Landkantorei Grünberg. Sie eröffnete mit Intonationen von »Wachet auf, ruft uns die Stimme« an der Orgel. Bei »Komm, o Tod, du Schlafes Bruder« hörten die Besucher den ergreifenden Gesang,es folgte die Sonate e-moll von Benedetto Marcello (1686-1739) instrumental.

An der Orgel spielte Ulrike Sgodda-Theiss und das Solo am Cello kam von Margarethe Müller-Hillebrand.

In das Konzert war alles eingebunden, mehrstimmiger Gesang, Solistinnen und Solisten und hervorragende Begleitmusik. Fabienne Grüning brillierte als Sopranistin, Annette von Malek im Alt, Arndt Roswag als Tenor und Alexander Lang im Bass. Käthe Wilhelm und Christine Stoffel glänzten mit ihren Blockflöten und See-Hee Lee und Ghislaine Wauters an den Gamben. Am Orgelkontinou beeindruckte Gernot Assmann. Zum Kirchenlied »Stern auf den ich schaue« spielte Sgodda-Theiss einige Impressionen nach Horst Bitter an der Orgel.

»Ich weiß, dass mein Erlöser lebt« mit diesem Solo überwältigte Solistin Fabienne Grüning. Andächtigh lauschte das Publikum der Kantate 106 »Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit« und »Actus tragicus«, vorgetragen vom Dekanatschor. Musikalisch endete das Konzert ebenfalls mit Bach und dem Choral »Gloria sei dir gesungen«.

Ein kleines Streichorchester mit ergreifenden Chorstimmen war der gebührende Ausklang dieses Abends. Dekan Norbert Heide las eine Geschichte vor, passend zum Ende des Kirchenjahres.

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Artikel vom 17.11.2009 - 20.39 Uhr
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