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Mücke ist zentraler Ort für Gewerbe und Einkaufmöglichkeiten

Artikel vom 18.12.2007 - 14.38 Uhr

Mücke ist zentraler Ort für Gewerbe und Einkaufmöglichkeiten

Die Gemeinde Mücke besteht aus 12 Ortsteilen, die sich auf einer Fläche von 86,5 Quadratkilometern verteilen. Zur Gemeinde zählen die Ortsteile Atzenhain (925 Einwohner), Bernsfeld (459 EW), Flensungen (904 EW), Groß-Eichen (954 EW), Höckersdorf (250 EW), Ilsdorf (248 EW), Merlau (1184 EW), Nieder-Ohmen (2581 EW), Ober-Ohmen (790 EW), Ruppertenrod (856 EW), Sellnrod (809 EW) und Wettsaasen (212 EW).
Rathaus in Nieder-Ohmen
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Malerisches Rathaus in Nieder-Ohmen
© AAZ
Eine frühere selbstständige Gemeinde Mücke hat es nicht gegeben. Wo kommt der Name Mücke eigentlich her? Hat der Name etwas mit dem kleinen Insekt zu tun? Der Name Mücke ist sehr alt, er kommt aus dem Keltischen. In dem Namen Mücke ist das keltische Stammwort "much" oder auch "mack" enthalten, was feucht und sumpfig bedeutet. Urkundlich erwähnt wird der Name "Mücke" erstmals als Flurname "Im Mückengarten" im Jahre 1482 in einer Steuerliste der Pfarrei Merlau. "Auf der Mücke" (im Dialekt: "of der Mecke") ist sprachlich ein lokativer Dativ, der aussagt, dass sich der Name Mücke nicht auf ein einzelnes Grundstück oder Dorf bezieht, sondern auf ein ganzes Gebiet. Dieser Gebietsname wurde 1971 zum Namen der heutigen Gemeinde Mücke. Mücke versteht sich als das Tor zum Vogelsberg und ist geographischer Mittelpunkt Hessens. Mücke bietet gute Einkaufsmöglichkeiten (Supermärkte und breitgefächerter Einzelhandel ), sieben Autohäuser, ein reichhaltiges Angebot an Handwerk und mittelständischen Betrieben sowie mehrere Gewerbegebiete. Besonders hervorzuheben ist die Erschließung des Industriegebietes "Am Gottesrain" in Atzenhain direkt an der Abfahrt Homberg/Ohm der Autobahn A 5 Frankfurt - Kassel. In den vergangenen 20 Jahren wurden rund 2000 Arbeitsplätze geschaffen, wovon eine ganze Anzahl Teilzeitarbeitsplätze sind.

Mit der Ansiedlung einer ganzen Reihe von Unternehmen konnte auch die Infrastruktur der Großgemeinde erheblich ausgebaut werden. So verfügt man in Mücke über ausreichend Kindergartenplätze, über großzügige Sport- und Freizeiteinrichtungen, zwei Grundschulen, eine Gesamtschule bis zur Sekundarstufe I und die Volkshochschule Mücke.

In allen Ortsteilen stehen mittlerweile Dorfgemeinschaftshäuser, und auch für eine Sozialstation mit ausgebildeten Fachpersonal ist gesorgt. Als Arbeiterwohnsitzgemeinde mit 50 - 60 % Auspendlern nach Frankfurt und Gießen hat die Gemeinde Mücke noch einen landwirtschaftlich geprägten Charakter behalten. Typisch für die Architektur der Dörfer sind gut erhaltene Fachwerk-Ortskerne und Fachwerk-Kirchen. In Nieder-Ohmen kann man ein Burgfundament, einen jüdischen Friedhof und ein kleines Heimatmuseum besuchen. In Merlau ist ein Schlossfundament zu besichtigen.

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Artikel vom 18.12.2007 - 14.38 Uhr
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