Mücke-Nieder-Ohmen (sf). Seit Anfang September sucht man auf dem Hartplatz Sportler vergebens. Vielmehr prägen seit dieser Zeit schwere Baumaschinen das Bild der Sportstätte an der Siedlungsstraße.
Auf dem Bild sieht man (v.l.) Architekt Günther Köhler, Bürgermeister Matthias Weitzel, Ersten Beigeordneten Wilfried Schwab, Florian Sauermann von der Bauabteilung und Baustellenleiter Andreas Viehl. (Foto: sf)
Bereits im März hatte die Gemeindevertretung den Maßnahmenkatalog der Gemeinde im Rahmen des Konjunkturprogramms II beschlossen und damit den Weg für das finanziell großt Projekt freigemacht, die Sanierung des Hartplatzes schlägt mit insgesamt 450 000 Euro zu Buche. Die Hartplatzsanierung ist gleichzeitig die einzige Maßnahme aus dem Mücker Konjunkturprogramm, welche durch Bundesmittel kofinanziert wird.
Der Unterbau des Hartplatzes wird nur in unwesentlichen Teilen verändert und bleibt damit erhalten. Die vorhandene Platzdränage wird hingegen komplett erneuert. Um den Platz über lange Jahre zu erhalten, wird eine automatische Beregnungsanlage mit dazugehöriger Technikgarage installiert. Spielfeld, Kampfbahn und Sektoren erhalten eine neue dynamische Oberfläche sowie neue Fußballtore, Eckfahnen und Platzlinierungen. Die Kampfbahn wird im Betonpflaster-Umgangsweg mit einer neuen Barriere von der Umgebung abgegrenzt. Die technische Planung sowie die Bauüberwachung wurde an das Landschaftsarchitekturbüro Köhler in Fernwald, der Umbauauftrag selbst an die Firma Schmitt Sportstättenbau in Langgöns vergeben.
Über den Stand des Ausbaus informierten sichkürzlich Bürgermeister Matthais Weitzel, Erster Beigeordneter Wilfried Schwab, Architekt Günther Köhler und der Baustellenleiter Andreas Viehl.