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176 Aktive stehen für Sicherheit der Bürger ein

Artikel vom 26.08.2010 - 20.41 Uhr

176 Aktive stehen für Sicherheit der Bürger ein

Romrod (bl). Zu zwei Bränden, zwei Hilfeleistungen sowie drei Unwettereinsätzen mussten die Romröder Wehren im vergangenen Berichtszeitraum ausrücken.
Das war dem Bericht bei der Versammlung der Feuerwehren der Stadt am Wochenende in Zell zu entnehmen. Hinzu kommen noch drei Alarme durch Brandmeldeanlagen. Die Wehren verfügen derzeit über 176 Aktive, 555 passive Mitglieder sowie 158 Leute in der Ehren- und Altersabteilung, 18 in der Bambini-Feuerwehr sowie 72 in der Jugendfeuerwehr. Sehr erfreut ist die Wehrführung, dass man nun wieder die Atemschutz-Leistungsstrecke in der Feuerwache in Alsfeld benutzen kann. Des Weiteren gab es mehrere Übungen, hervorgehoben wurde die Teilnahme einzelner Feuerwehren aus Romrod an der gemeinsamen Übung mit dem Technischen Hilfswerk (THW) in Schwarzenborn, wo man verschiedene Einsatzszenarien nachspielen konnte. Kleinere Beanstandungen im Rahmen des technischen Prüfdienstes wurden beseitigt. Sehr viel wurde für die Ausbildung getan, und von der Sparkassenversicherung bekam man Hohlstrahlrohre gestellt.

Kurz und bündig war auch der Bericht von Stadtjugendfeuerwehrwart Klaus Schröder. Er sprach von 72 Mitgliedern, vier weniger als im Berichtzeitraum vorher. Von ihnen wurden 350 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung sowie 188 Stunden allgemeine Jugendarbeit erbracht. Hinzu kommen noch über 330 Stunden der Jugendfeuerwehrwarte für Ausbildung und Vorbereitung. Erfolgreich waren vor allem die Jugendfeuerwehrleute aus Zell und Strebendorf, die bei verschiedenen Wettkämpfen gute Platzierungen erreichten. Auch nahmen sie am Helmut-Euler-Gedächtnispokal-Turnier erfolgreich teil. Ferner beteiligten sie sich am Aktionstag in Alsfeld auf dem Marktplatz sowie an der erstmals angebotenen 24 Stunden-Übung mit verschiedenen Aktionen. Der Wunsch aller Gruppen ist es, noch mehr Jugendliche zu gewinnen, so dass bald wieder jeder Stadtteil über eine eigene Jugendfeuerwehr verfügt.

Der Vorsitzende der Ehren- und Altersabteilung, Franz Preuß, teilte mit, dass man unter anderem die Landesgartenschau in Bad Nauheim sowie die Saalburg besichtigt habe. Für die Abteilung sei die Kameradschaft besonders wichtig. Recht positiv äußerte sich Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg zunächst über die vorangegangene Übung, die sie kritisch und zufrieden beobachtet hatte. Die Übung habe sie davon überzeugt, dass sie sich auf die Wehren verlassen könne. Sie führte weiter aus, dass sie dafür sei, dass in allen Ortsteilen die Feuerwehren erhalten bleiben. Die Bereitschaft, anderen zu helfen, sei ein hohes Gut. Auch Stadtverordnetenvorsteher Udo Kornmann fand positive Worte für die Feuerwehren.

Die Jahreshauptversammlungen seien nicht nur dazu da, Bilanz zu ziehen, sondern vor allem in die Zukunft zu blicken, sagte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes und Kreisbrandinspektor Werner Rinke, der auch die Übung verfolgt hatte. Obwohl die Landwirte jetzt gerade mit ihrer Ernte beschäftigt seien, so freue es ihn, dass einige von ihnen trotzdem zur Feuerwehrveranstaltung gekommen waren. Die Feuerwehren leisteten für die Allgemeinheit großartige Arbeit, stellte Rinke fest, und er meinte weiter, es würden sich für die Freiwilligen Feuerwehren immer neue Aufgabenfelder auftun. Kritisch berichtete Rinke über die verschiedenen Rahmenbedingungen, Erlasse und Vorschriften, die für das flache Land nicht immer umsetzbar seien. Die Vorgaben, dass die Feuerwehren Abrechnungen und Kalkulationen aufstellen sollten, bringe für sie mehr Arbeit als Nutzen. Ein weiteres Problem sei auch die Fortschreibung des Entwicklungsplanes. Auf den Digitalfunk eingehend sagte Rinke, dass das Land für den hiesigen Raum nur noch zwei Sendemasten setzen müsse. Er gehe frühestens von 2012 aus, bis ein Anfang mit der Umrüstung der Fahrzeuge nach und nach begonnen werden könne.

Dann hatte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes noch eine angenehme Aufgabe zu erledigen. Obwohl schon am Vortag viele Ehrungen vorgenommen worden waren, konnte er im Rahmen der Versammlung noch Uli Schröder mit dem Ehrenzeichen für 25 Jahre in der Feuerwehr auszeichnen.

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Artikel vom 26.08.2010 - 20.41 Uhr
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