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Bilanz: »Stadt Romrod steht finanziell wirklich gut da«

Artikel vom 11.11.2011 - 19.33 Uhr

Bilanz: »Stadt Romrod steht finanziell wirklich gut da«

Romrod (jol). Emotionaler Höhepunkt war das ehrende Gedenken an Prof. Dr. Kiesow, aber auch sonst war die jüngste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung anregend. Positiv: Die finanzielle Lage.

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Trauer um Schloss-Sanierer: Ein Bild des verstorbenen Prof. Dr. Kiesow zierte den Tisch vor Jörg Gaudl, Dr. Richtberg und Dr. Shopbach (v. re.). (Foto: jol)
Romrod (jol). Zum Auftakt das Gedenken an den verstorbenen Prof. Kiesow, der das »Dornröschenschloss zum Leben erweckt hat«, zum Abschluss die Mitteilung, dass Romrod finanziell sehr gut da steht – einen gewissen Spannungsbogen kann man der jüngsten Sitzung der Romröder Stadtverordneten nicht absprechen. Beschlossen wurden die Projekte-Liste der Dorferneuerung Nieder-Breidenbach, Beitritt zur Energiegenossenschaft Vogelsberg, mehr interkommunale Zusammenarbeit und eine Wappensatzung.

Ausgesprochen zufrieden präsentierte Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg in der Sitzung unter Leitung von Jörg Gaudl die Eröffnungsbilanz der Stadt mit einem Volumen von 16,8 Mio. Euro. Diese ist Teil der kaufmännischen Buchführung »Doppik« und ergibt ein sehr positives Bild für das Stadtvermögen Anfang 2009. Die Eigenkapitalquote der Kommune betrage 52 Prozent, so Richtberg, »wir stehen wirklich gut da«. Die sparsame Verwaltung über viele Jahre hinweg zahle sich aus. Stadtrat Gerhold Rausch unterstützte das mit dem Verweis darauf, dass man sogar 77% Eigenkapitalquote habe, wenn die eingenommenen Fördermittel mit eingerechnet werden.

Ein Element des sparsamen Verwaltungshandelns wird künftig die Interkommunale Zusammenarbeit sein. In verschiedenen Hintergrundbereichen wollen die Gemeinden Antrifttal, Feldatal, Gemünden, Grebenau, Kirtorf, Romrod und Schwalmtal enger zusammenarbeiten, so Richtberg. Die Stadtverordneten gaben das vor ihr beantragte Startsignal, Bürgermeisterin und die Verwaltung wollen nun ausloten, ob man Finanzwesen, Personal, Bauamt oder Ordnungsamt gemeinsam erledigt. Dabei soll der Service für die Bürger gleich bleiben, aber man will mit Blick auf sinkende Bevölkerungszahlen sparen. Das wird vom Land stark gefördert.

Fördergelder werden auch für die Dorferneuerung Nieder-Breidenbach genutzt, der Maßnahmenkatalog wurde einstimmig beschlossen. Die öffentlichen Maßnahmen betreffen in erster Linie den zentralen Dorfplatz, der für 250000 Euro umgestaltet werden soll, wie Stephan Diehl (SPD) aus dem Bauausschuss berichtete.

Einstimmig beschlossen wurde zudem der Kauf von zehn Anteilen an der Energie-Genossenschaft Vogelsberg. Positiv sei dabei, dass die Stadt nicht nachschießen muss, wenn ein Projekt teurer ausfällt, wie Stephan Paule (CDU) im Bericht aus dem Hauptausschuss sagte. Einstimmig verabschiedet wurde die Satzung zum Schutz de Stadtwappens. Dabei scheiterte die CDU mit einem Änderungsantrag, wonach politische Parteien das Wappen nicht nutzen dürften.



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Artikel vom 11.11.2011 - 19.33 Uhr
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