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Feuerwehr hatte gleich zwei Gründe zum Feiern

Artikel vom 23.08.2010 - 17.11 Uhr

Feuerwehr hatte gleich zwei Gründe zum Feiern

Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg lobte, in Zell sei jeder engagiert in der Feuerwehr. Heute gebe es teilweise schon wieder Pflichtfeuerwehren aus Mangel an freiwilligen Helfern. Sie hoffe, dass »sich der gute Geist sich in Zell erhält«. Kreisverbandsvorsitzender und Kreisbrandinspektor Werner Rinke berichtete voller Stolz, dass der Kreis über einen Feuerwehrverband verfügt, in dem alle Gemeinden und Wehren eingegliedert sind. Es freut ihn, dass es Menschen gibt, die aus der Verpflichtung heraus einen freiwilligen Dienst wie bei den Feuerwehren übernehmen. Er dankte denjenigen, die sich aus der Verantwortung heraus zum Ehrenamt bekennen. Er vergaß auch die Angehörigen der Feuerwehrleute nicht, die des Öfteren daheim in Angst auf die Rückkehr der Helfer warten. Zum Abschluss seiner Ansprache ging er auf die gute Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Wehrführer Karl Richtberg ein. »Die Feuerwehr sollte genauso wie die Kirche im Dorf bleiben.«

Heute gehöre das deutsche Feuerwehrwesen zu den am besten ausgebauten auf der ganzen Welt, sagte Stadtbrandinspektor Oliver Rabe. Mit freiwilligen und ehrenamtlichen Kräften habe man in den vergangenen Jahrzehnten die Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Die Feuerwehren in Romrod, insbesondere aus Zell, seien ein Teil dieser Leistungsgemeinschaft.

Gerade in der Zeit der knappen Haushaltskassen sei es umso wichtiger, gut ausgebildete und ausgerüstete freiwillige Feuerwehrkräfte zu haben. Freiwillige Feuerwehr sei mehr als »nur« Feuerwehr, denn in der heutigen verwaltungsintensiven und stressigen Zeit könne man die Leistungen derer, die sich für die Gesellschaft freiwillig bei Bränden, Unwettern, Unfällen einsetzen und ihr Leben riskieren, nicht genug würdigen. Zahlreiche Vereine aus dem Ort schlossen sich in der Reihe der Gratulanten an.

Zum Abschluss des offiziellen Teiles zeichnete der Kreisverbandsvorsitzende Werner Rinke gemeinsam mit dem Stadtbrandinspektor einige verdiente Feuerwehrmänner aus.

Zuvor überreichte er dem Vorsitzenden Björn Müller die Ehrenplakette. Mit der goldenen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes wurde Otto Ling ausgezeichnet. Das Brandschutzehrenabzeichen in Gold erhielten Bernd Hofmann und Gerhard Sperhake. Die gleiche Auszeichnung mit Urkunde in Silber erhielten Gerhard Becker, Mario Habermehl, Frank Rüger, Timo Wolff, Thomas Kober und Wilfried Rabe. Anschließend dankten noch Vorsitzender Björn Müller und Wehrführer Wolfgang Gemmer Mitgliedern, die über 55 Jahre der Feuerwehr treu geblieben sind, mit einer Urkunde. Es waren Karl Richtberg, Herbert Grein, Helmut Schneider, Herbert Krausmüller, Karl Rühl, Helmut Martin und Ewald Gemmer. Durch das Programm führte Otto Ling, der auch an der Chronik mitwirkte. Musikalisch wurde der Kommersabend durch die drei Chöre aus Zell verschönert.



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Artikel vom 23.08.2010 - 17.11 Uhr
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