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Stadtparlament: Grünes Licht für Lutherweg-Büro

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Artikel vom 26.09.2014 - 19.34 Uhr

Stadtparlament: Grünes Licht für Lutherweg-Büro

Romrod (pwr). Einstimmige Beschlüsse sprachen am Donnerstag die Romröder Stadtverordneten aus. Zudem teilte Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg mit, dass die Stadt über einen genehmigungsfreien Haushalt verfüge.

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Ehrung, von links: Nathalie Heilbronn, Bürgermeisterin Dr. Richtberg, Franz Preuß, Jörg Gaudl und Arndt Planz. (pwr)
© Philipp Weitzel
In einer Bewertung des Vogelsbergkreises werde allerdings eine enorme Erhöhung des Schuldenstandes durch das Projekt »Leben und Wohnen im Alter« prognostiziert, so soll sich die Verschuldung pro Kopf vervierfachen. Beim Abbau des Fischhauses habe sich gezeigt, dass viele Fachwerkteile porös seien. »Es muss ausgewertet werden, was noch verwendet werden kann«, so Dr. Richtberg. Geplant werde eine einheitliche Beschilderung für öffentliche und gewerbliche Ziele.

Die Einrichtung einer Landesgeschäftsstelle des Vereins Lutherweg in Räumen des Schlossmuseums beschlossen die Stadtverordneten einstimmig. »Politik, Kirche und Öffentlichkeit zeigen großes Interesse an dem Verein«, so Dr. Richtberg. Sie sprach von einem großen Impuls für die Regionalentwicklung. Die Öffnungszeit des Museums soll vergrößert werden, das Raumklima für die Exponate werde besser. Es müsse noch ein Entgelt verhandelt werden. Grünes Licht gab die Stadtverordnetenversammlung für ein privates Bauvorhaben an der Bundesstraße 49 in Richtung Feldatal. In Höhe des Ortsschildes plant ein Gewerbetreibender seinen KFZ-Handel auszuweiten, der Baubeginn soll noch vor dem Winter erfolgen. Die notwendige Ergänzungssatzung für den Bereich »Vorm Heimler« beschlossen die Stadtverordneten einstimmig. Als Ausgleichsfläche für das Vorhaben dient eine Streuobstwiese in Strebendorf.

Einen einstimmigen Startschuss gab das Stadtparlament für die interkommunale Zusammenarbeit im Kassenwesen mit Feldatal und Schwalmtal. Ein von Vorsteher Jörg Gaudl vorgelegter Ergänzungsantrag wurde zurückgezogen, er forderte die Etablierung einer Arbeitsgruppe für eine verwaltungseffektive und bürgerfreundliche Kassenverwaltung. Dr. Richtberg sprach von einer Aufhebung der jetzigen »One-Man-Finanzshow« im Finanzwesen der Stadt Romrod. Durch die öffentlich-rechtliche Vereinbarung werde Rechtssicherheit geschaffen, zudem stünden Fördermittel in Aussicht. SPD-Vorsitzender Arndt Planz regte auf lange Frist die Bündelung von Steueramt, Kasse und Kämmerei an einem Ort an. Zudem wünschte er sich eine Evaluierung im nächsten Jahr.

Ohne Gegenstimme überwiesen die Stadtverordneten einen Kostenausgleich für die Nutzung von Kindergärten mit der Gemeinde Schwalmtal in den Hauptausschuss. Durch die Vereinbarung wollen sich die beiden Kommunen künftig keine Kosten in Rechnung stellen, falls ein Kind eine Tageseinrichtung außerhalb des Wohnortes nutzt. Ebenso in den Ausschuss verschoben wurde die Beratung um die Beteiligung an der Erstellung eines Energie- und Klimaschutzkonzeptes für den Vogelsbergkreis.

Zum Ende berichtete Vorsteher Gaudl von Unruhe bei der städtischen Feuerwehr. Er regte die Gründung eines Feuerwehr-Beirates an, der sich mit Bedarfsplanung befassen soll. Kevin Planz begrüßte die Initiative.

Franz Preuß wurde zur Verleihung des Bundes-Verdienstkreuz beglückwünscht. Preuß engagierte sich besonders bei der Feuerwehr: »Ehrenamt im besten Sinne«, so Dr. Richtberg. Präsenten gab es für die Stadtverordneten Nathalie Heilbronn und Arndt Planz, die Kinder bekommen haben.

Termine für den Veranstaltungskalender im Bürger-Info der Stadt können bis 10. Oktober per E-Mail info@romrod.de oder Fax 06636-324 gemeldet werden.

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Artikel vom 26.09.2014 - 19.34 Uhr
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