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Traumhafte Seelage kombiniert mit Alpenpanorama

Artikel vom 26.07.2010 - 17.24 Uhr

Traumhafte Seelage kombiniert mit Alpenpanorama

Romrod (ski). Wohlbehalten und voller neuer Eindrücke kehrten dieser Tage die Teilnehmer der Reisegruppe des DRK Romrod von ihrer einwöchigen Reise an den Comer See zurück.
Die Reisegruppe des DRK Romrod am Eingang zum Zentralfriedhof in Mailand.	(Foto: pm)
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Die Reisegruppe des DRK Romrod am Eingang zum Zentralfriedhof in Mailand. (Foto: pm)
33 Personen war in Romrodmit einem Reisebus über die A5 in Richtung Italien gestartet. Ziel war Tremezzo am Comer See, wo die Reisegruppe am frühen Abend eintraf. Das Hotel Bazzoni war für die nächsten Tage Domizil und Ausgangspunkt für die Tagestouren. Der Comer See, von den Einheimischen auch Lario genannt, ist 146 Quadratkilometer groß, 51 km lang und an der breitesten Stelle 4,2 km breit. Damit ist er nach Gardasee und Lago Maggiore gemessen an der Wasserfläche der drittgrößte See Italiens.

Mit einer durch seine charakteristische Form bedingten Uferlinie von 170 km übertrifft er die beiden vorgenannten Seen in diesem Punkt. Die maximale Tiefe des Comer Sees beträgt 425 Meter. Der Lago di Como ist einer der schönsten oberitalienischen Seen. Er liegt in der Lombardei und bietet für jeden Urlaubsgeschmack ein besonderes Angebot.

Seine charakteristische umgedrehte Y-Form gliedert sich in vier Bereiche: Alto Lario im Norden, Centro Lago in der Mitte, Lecco im Südosten und Como im Südwesten. Der Comer See bietet eine Symbiose aus traumhafter Seelandschaft, atemberaubenden Bergen und mediterranem Flair. Die Verbindung von fast hochalpiner Landschaft, der mediterranen Pflanzenwelt an den Ufern und die bis hoch an den Berg gebauten Siedlungen findet am Lago di Como besonderen Gefallen.

Gerade im Frühling wird dieser Kontrast deutlich: während auf den Bergen der Umgebung Schnee liegt, findet unten an den Sonnen verwöhnten Uferbereichen ein wahres Farbfeuerwerk statt. Kamelien und Azaleen, von gut betuchten Eigentümern in den Gärten ihrer Villen gepflanzt, blühen um die Wette. Auch Ausstellungen in der Villa Carlotta in Tremezzo zu Ehren dieser farbenfrohen Pflanzen, locken schon im Februar die ersten Besucher an den See. Villen sind für viele Besucher der Hauptanziehungspunkt des Comer Sees. Viele davon brillieren mit schön angelegten Parkanlagen und Pflanzen aus aller Herren Länder.

Der erste Ausflugstag führte die Reisegruppe nach Como und rund um den See bis nach Bellagio, der »Perle« des Comer Sees. Como hat rund 84 000 Einwohner. Seit 1960 besteht eine Städtepartnerschaft mit Fulda. Comos Wirtschaftsleben basiert hauptsächlich auf Tourismus und Industrie. Die Stadt besitzt unter anderem eine weltbekannte Seiden-Manufaktur. Como hat selbst im Hochsommer meist ein angenehmes Wetter, weil starke Fallwinde ähnlich dem Bora den Ort kühlen. Mit dem Bau der Kathedrale wurde 1396 begonnen, die Fassade stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das ist die Zeit, als eigentlich schon die Renaissance begonnen hatte. Aber die Fassade hat noch deutlich gotische Züge. Das liegt u. a. daran, dass Norditalien in viel höherem Maße unter dem deutschen Einfluss des nördlichen Reiches stand als andere Regionen Italiens.



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Artikel vom 26.07.2010 - 17.24 Uhr
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