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Wehr drei Jahre nach Krise wieder schlagkräftig

Artikel vom 07.02.2011 - 16.37 Uhr

Wehr drei Jahre nach Krise wieder schlagkräftig

Romrod-Ober-Breidenbach (bl). Auf ein ruhiges Jahr konnte kürzlich die Freiwillige Feuerwehr bei ihrer Jahreshauptversammlung zurückblicken. Gedanken machen müssen sie sich zukünftig um den Mannschaftsbus, der bei der letzten TÜV-Untersuchung die Sondersignale (Blaulicht und Martinshorn) aufgrund der neuen Vorschriften nicht mehr genehmigt bekam, weil einige Vorgaben nicht erfüllt waren.
Aus dem Bericht des Vorsitzenden Udo Seiler ging hervor, dass regelmäßige Diskussionspunkte die Unterstützung der Jugendfeuerwehr sowie die Weiterentwicklung und der Erhalt der technischen Ausstattung gewesen waren.

Der Mitgliederbestand des Ver- eines beträgt derzeit 106 Mitglie- der, Tendenz steigend. Gleich im ersten Monat des vergangenen Jahres wurde die Feuerwehr zu einem Kaminbrand gerufen, teilte Wehrführer Rene Mitscherlich mit. Nur neun Tage später gab es erneut einen Kaminbrand. Im Februar wurden sie noch zu einem Unwettereinsatz gerufen, was zugleich den letzten Einsatz 2010 bedeutete. Die Wehr beteiligte sich am Stadtfeuerwehrtag und der damit verbundenen Großübung in Zell, zudem fand eine Übung der Wehren von Ober- und Nieder-Breiden- bach sowie Strebendorf statt, die jedes Jahr in einem anderen Orts- teil stattfindet. Auch der Sprechfunk wurde geübt. Zum Abschluss seines Berichtes zeichnete Mitscherlich Andreas und Sebastian Rausch, Steffen Becker und Björn Schnitzer als beste Übungsteil- nehmer aus.

Jugendfeuerwehrwart Heiko Loetz, der über vier Monate im Auslandseinsatz gewesen war, dankte den Jugendfeuerwehrwarten der Großgemeinde sowie dem Wehrführer für die Unterstützung in seiner Abwesenheit. Der Jugendfeuerwehr besteht derzeit nur noch aus drei Mitgliedern, am Anfang des Jahres waren es noch neun gewesen. Zwei konnten in die Einsatzabteilung übernommen werden, die anderen mussten aus beruflichen Gründen ihre Unterstützung absagen. Sie beteiligten sich trotz allem an verschiedenen Übungen und Wettkämpfen.

Beim Kassenbericht von Klaus Jürgen Euler gab es nichts auszusetzen, aus diesem Grunde wurden Vorstand und Rechner durch die Kassenprüfer Johannes und Andreas Rausch entlastet.

Nach dem Dank für die gute Arbeit ging Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg auch auf den Brandschutz ein. Sie äußerte, dass es früher eine Ehrensache gewesen sei bei der Feuerwehr in irgendeiner Form Mitglied zu sein. Es sei schade dass manche Betriebe die Feuerwehrleute bei einem Einsatz nicht mehr freistellten, was früher fast eine Selbstverständlichkeit gewesen sei. Ein Brand könne jeden treffen, die Firmen sollten nicht nur an sich denken. Dass die Tagesbereitschaft funktioniere, habe sich bei den letzten Bränden gezeigt. Sie dankte dem Vorstand und den Funktionsträgern der Wehr dafür, dass sie die Wehr wieder zu etwas gemacht haben, das sich sehen lassen könne, nachdem die Wehr vor drei Jahren schon fast vor dem Aus gestanden habe. Wichtig sei, dass alle im Ort zusammenhielten.

Stellvertretender Stadtbrandinspektor Björn Preuß von Brincken teilte mit, dass das abgelaufene Jahr ruhig gewesen sei. Neben den drei Einsätzen sei viel geübt worden. Lobend hob er die Möglichkeit für die Atemschutzträger durch das »Brandhaus« in Romrod hervor, wodurch sie eine gute Übungsmöglichkeit für Atemschutzträger hätten. Nachfragen, ob auch andere Wehren außerhalb der Großgemeinde dieses Haus benützen könnten , seien schon gestellt worden. Zum Abschluss dankte er allen Einsatzkräften beim Großbrand kürzlich in Romrod für ihren guten Einsatz.

Auch Ortsvorsteher Helmut Ziegenhain lobte die gute Arbeit der Wehr, denn was sie in den letzten drei Jahren alles auf die Beine gestellt habe, um wieder eine schlagkräftige Gruppe zu werden, könne sich sehen lassen.

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Artikel vom 07.02.2011 - 16.37 Uhr
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