Mit »Arwesbär« und lautstarken Bärenführern durchs Dorf
Ulrichstein-Helpershain (eik). Wie in jedem Jahr gab es wieder traditionell den Umzug mit Strohbär und Bärenführer am Faschingsdienstag in Helpershain. In der Früh traf man sich, um den Strohbär, der früher mit Erbsenstroh gewickelt wurde (daher »Arwesbär«), zu wickeln.
Mit dem Strohbär und den lautstarken Bärenführern ging es durchs Dorf. (Foto: eik)
Mittags empfängt man dann zuerst die Kindergarten- und Schulkinder an der Bushaltestelle. Anschließend geht es mit dem Bär und seinen Bärenführern, die mit Topfdeckeln und Peitschen ausgestattet sind, durch das Dorf. Mit lautem Topfdeckel-Geklapper jagen die Bärenführer den kleinen Kindern Angst und Schrecken ein.
Im Gefolge des Strohbären, in dem dieses Jahr Karina Wenzel steckte, geht man von Haus zu Haus, um Eier, Wurst, Speck, Süßigkeiten oder Geld zu sammeln. Gegen Abend geht es dann in die »Gaststätte Göbel«, wo immer für ein frisches Bier gesorgt ist, bevor der Strohbär entwickelt und das Stroh gleich verbrannt wird. Anschließend werden die gesammelten Eier von den Mitgliedern des Jugendarbeitskreises JAK Helpershain im Jugendraum gebacken und mit Wurst und Speck verzehrt.