Ulrichstein-Rebgeshain (au). Nach dem gelungenen Auftakt mit Fremdensitzungen setzten die Kinder und Jugendlichen am Sonntag Nachmittag noch das »Tüpfelchen auf das i«. Gut zwei Stunden Sketche, Tänze und eine Büttenrede wurden den zahlreichen Besuchern im Dorfgemeinschaftshaus geboten.
1:1:1 endete das Fußballspiel im Stadion im Grund.
Wie sonst auch üblich begann das Programm nach der Begrüßung durch Sophie Dechert und Sabrina Hansel mit dem Gardetanz der 9- bis 13-jährigen.
»Ein Päckchen aus Amerika« stand im Mittelpunkt der Büttenrede von Sarah Leinberger. Mit den Dosen Bisonschmalz, Erdnussbutter, Kanadischem Honig und Sojaöl wusste man noch etwas anzufangen, nicht jedoch mit dem Inhalt einer unbeschrifteten Dose. Wasser und viele Gewürze ergaben dann doch einen schmackhaften Brei. Tage später kam dann ein Brief der Tante aus Amerika und darin teilte sie mit, dass Onkel Hagen in der Heimaterde seine letzte Ruhe finden wollte. »Früh übt sich, wer ein Meister werden will«. Dieses alte Sprichwort hatte im Anschluss beim Auftritt des Rebgeshainer Faschingsnachwuchs Gültigkeit. Die vier- bis sechsjährigen Kinder kamen als Regenwürmer auf die Bühne und begeisterten das närrische Publikum. 1 : 1 : 1 endete dann das aus dem Stadion im Grund vom Rebgeshainer Rundfunk übertragene Fußballspiel. Das seltene Ergebnis kam durch ein Tor des Unparteiischen zustande.
Die große Garde beendete den ersten Teil des Programms. Tänzerisch ging es dann auch wieder nach der Pause weiter, denn die mittlere Garde, die in diesem Jahr das zehn-jährige Bestehen feiert, zeigte ihr Können.
Zwei Sketche mit den Akteuren Tim Ruppel, Robin und Till Gebhard sowie Sarah Leinberger folgten. Dabei ging es zum Beispiel um die Verwechslung von Begriffen wie Pyrenäen und Pygmäen, Pigmenten und Pergament oder Hektar und Nektar.
Dazwischen war höchste Akrobatik angesagt, denn Sophie Dechert und Sabrina Hansel zeigten eine Showeinlage mit dem Einrad. Bereits am Abend zuvor hatte die Jugend mit der Tanzdarbietung »Bauer sucht Frau« die Gäste begeistert und so wurden sie auch am Sonntagnachmittag mit reichlich Beifall bedacht. Schäfer Heinrich war natürlich ebenfalls wieder dabei.
Nach dem großen Finale waren sich alle einig: Der Rebgeshainer Fasching hat keine Nachwuchssorgen.